Mit dem Rennrad nach Rom
WAIDHOFEN/YBBS. Sieben „Woman-goes-tri“-Girls (Andrea Wurm, Barbara Pallinger, Claudia Hackl, Sarah Bavorovsky, Petra Humpel, Sonja Schedelbauer und Christa Hraby)starteten am 23. August, um mit dem Rennrad nach Rom zu radeln.

Begleitet wurden sie von Erich Etzelsdorfer und Harald Neudorfhofer, die als Busfahrer das gesamte Gepäck jeweils an die Etappenorte brachten. Die Mädels begannen die Reise über die Steiermark (Präbichl), nach Kärnten (Ossiachersee) und von dort weiter nach Italien. Wunderschöne Radwege im Kanaltal wurden befahren, die flache und unendlich scheinende Poebene durchquert. Begeistert wurden die Hügel der berühmten Toskana und die Pässe des Apennins erklommen und im Bolsena-See ein erfrischendes Bad genommen, bevor die letzte Etappe nach Rom in Angriff genommen wurde. Tolle Eindrücke hinterließen die italienischen Etappenorte Bologna, Florenz und Siena.
1.160 Kilometer im Sattel
Nach acht Tagen, 1.160 Kilometern, 9.800 Höhenmetern und einer durchschnittlichen Reisetemperatur von über 30 Grad war es für die Rennradfahrerinnen ein emotional bewegender und stolzer Moment, auf den Petersplatz einzufahren. Dass es einen besonderen Schutz von oben während der gesamten Reise gab, zeigte, dass die Reise ohne Verletzungen – von schmerzenden Beinen und ramponierten Gesäßen abgesehen – und ohne gröbere radtechnische Probleme beendet werden konnte. Eine überraschend stattfindende Audienz von Papst Franziskus am Petersplatz am nächsten Tag war der Höhepunkt am Ende dieses Rennradabenteuers. Gemeinsam mit 9.000 anderen Gläubigen feierten die Waidhofner Sportlerinnen die päpstliche Messe. Besonderer Dank gilt den Sponsoren dieses Radabenteuers. Im Blogg auf der Internetadresse www.womangoesrome.blogspot.co.at kann man bereits jetzt Fotos und Details zur Reise erfahren. Für Interessierte gibt es im Oktober 2016 einen Vortrag über die Reise. Ort und Datum werden ebenfalls auf diesem Blogg bekannt gegeben.


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