Sportliches Teamwork für einen guten Zweck
WAIDHOFEN/YBBS. Um 5 Uhr früh fiel am Ufer des Grundlsees der Startschuss zum Abenteuer „Socialman“, einem Charity-Triathlon für junge Para-Sportler und sozial benachteiligte Personen.

Fünf Kilometer Schwimmen durch den gesamten Grundlsee, gefolgt von 185 Kilometer Rennrad gespickt mit 3100 Höhenmetern und ein abschließender Trailrun über 25 Kilometer mit 1900 Höhenmetern mit Ziel beim Hochtor (2500 Meter Seehöhe) am Großglockner waren für zwei Teams der Sportunion Waidhofen zurückzulegen. Beachtlich: Die Sportunion stellte das einzige Damenteam (Bettina Buder, Christa Hraby und Conny Großschartner) bei diesem Rennen und in der Geschichte des Socialmans. Im Herrenteam mit Andreas Buder (Swim) und Klaus Hraby (Run) fiel Thomas Großschartner (Bike) krankheitsbedingt aus. Da kurzfristig kein Radfahrer für diese Marathonstrecke zur Verfügung stand, startete Christa Hraby auch für das Herrenteam, den „Most4lern“.
Beachtliche Leistungen der Teilnehmer
„Um 5 Uhr früh bei Dunkelheit in den Grundlsee zu steigen, war schon eine große Überwindung und Herausforderung“, berichten Bettina und Andreas Buder. Besonders schwierig bei diesem Part war, ohne Bojen die ideale Schwimmlinie zu finden. Mit einer sensationellen Schwimmzeit stiegen schlussendlich Bettina und Andi Buder zeitgleich in 1:30 Stunden aus dem See. Die Radstrecke führte Christa Hraby dann über Bischofshofen und den Dientner Sattel nach Rauris, wo nach 7:36 Stunden Radzeit (inklusive Stehzeiten aufgrund der Österreich-Radrundfahrt) die Läufer nun endlich wegstarten konnten. Die Laufstrecke hatte es in sich: nur rund zehn Kilometer war es möglich zu laufen, danach ging es in die Berge mit Wanderwegen, Kuhweiden und Steigen. Trotz heftiger Krämpfe in den Beinen im letzten Abschnitt erreichte Klaus Hraby das Ziel in einer tollen Zeit von 3:48 Stunden. Bald danach erreichte Cornelia Großschartner das Ziel in einer hervorragenden Zeit von 4:07 Stunden. Hauptgewinner an diesem Tag waren jedoch nicht die Athleten, sondern jene Projekte für Para-Sportler, die durch den Reinerlös dieses Abenteuers nun realisiert werden können.


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