Modell „Ybbstaler Alpen“ – engere Zusammenarbeit im Tourismus
EISENSTRASSE. Acht Ybbstaler Gemeinden zwischen Gaming und Waidhofen/Ybbs möchten im Tourismus künftig noch enger zusammenarbeiten.

Darum leiteten die Bürgermeister und Tourismusverantwortlichen einen mehrmonatigen Prozess ein, an dessen Ende ein bahnbrechend neues Modell stehen soll. „Wir möchten in den Fragen der touristischen Vermarktung, der Angebotsentwicklung und Betriebsbetreuung die Ortsgrenzen auflösen und damit gleichzeitig den Tourismus in jeder Ortschaft stärken“, geben die beiden designierten Obleute des Vereins „Ybbstaler Alpen“, ÖVP-Bürgermeister Friedrich Fahrnberger (Göstling) und Nationalratsabgeordnete SPÖ-Bürgermeisterin Renate Gruber (Gaming), die ehrgeizigen Zielsetzungen vor.
Ybbstalradweg, Solebad, Königsberg und Forsteralm
Die Gemeinden im Ybbstal haben in den vergangenen Jahren viele touristische Leitprojekte gemeinsam entwickelt. Nun möchten Gaming/Lackenhof, Lunz/See, Göstling/Ybbs, St. Georgen/Reith, Hollenstein/Ybbs, Opponitz, Ybbsitz und Waidhofen/Ybbs diese Zusammenarbeit auch organisatorisch festigen. „Wir wollen touristische Zusammenarbeit neu denken und zum Beispiel erreichen, dass wir in der Gästebetreuung, bei der Buchung und bei Auskünften einheitliche Services anbieten“, berichten Fahrnberger und Gruber. Dabei soll eng mit Eisenstraße Niederösterreich und Mostviertel Tourismus zusammengearbeitet werden. „Es ist ein starkes Zeichen, dass die Bürgermeister und Verantwortlichen der Tourismusvereine diesen Weg gemeinsam gehen möchten“, betont Eisenstraße-Obmann ÖVP-Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger.
Ausarbeitung des Modells „Ybbstaler Alpen“
In den kommenden Monaten wird das Modell der touristischen Zusammenarbeit in den „Ybbstaler Alpen“ weiter ausgearbeitet und in den einzelnen Gemeinden diskutiert und abgestimmt. „Der Anfang ist gemacht“, sind sich die Verantwortlichen einig.


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