Floriani-Jugend testete ihr Wissen
WAIZENKIRCHEN. Um später für den Notfall bestens gerüstet zu sein, gilt es für Nachwuchs-Feuerwehrer alles rund um das Feuerwehrwesen zu wissen. Beim 34. Wissenstest am 5. März in Waizenkirchen testeten 232 Jugendliche ihr Können und schafften die Prüfungen mit Bravour.

Der Wissenstest ist ein wesentlicher Bestandteil des Ausbildungsprogramms der Feuerwehrjugend. Das JFM (Jungfeuerwehrmitglied) soll vom Eintritt bis zur Überstellung in den Aktivstand der Feuerwehr das gesamte Ausbildungsprogramm der Feuerwehrjugend erfüllen. Und so zeigten die Jugendlichen zwischen elf und sechzehn Jahren ihr Können im Wissen über Feuerwehrgeräte, das Absetzen eines Notrufs über Telefon, Erste Hilfe bei Verletzungen, Seil- und Knotenkunde oder wie Brandgefahren im Haushalt vermieden werden können. Die Jungflorianis waren sehr gut auf den Wissenstest vorbereitet. In der eigenen Feuerwehr mussten sie sich bei den Erprobungen schon beweisen. Ausgebildet wird der Nachwuchs von den Jugendbetreuern und Feuerwehrleuten in der eigenen Feuerwehr. Auf welch gutem Niveau zeigt die Statistik: Von 232 angetretenen Jugendfeuerwehrleuten haben alle die Prüfung bestanden. Die Abzeichen in Bronze erreichten 78, in Silber 95 und in Gold 59 Jugendliche. Mindestens 50 Prozent-Punkte bei jeder Station gilt es zu erreichen. Die meisten Jugendlichen schafften um die 95 Prozent und sind sehr motiviert. Nach so viel Vorbereitung war die Freude bei der Schlussveranstaltung groß. Die Abzeichen wurden von Bezirks-Feuerwehrkommandant Josef Murauer und den Abschnitts-Feuerwehrkommandanten Johann Kronsteiner, Franz Oberndorfer und Helmut Neuweg übergeben. Das 30-köpfige Bewerterteam mit Hauptamtswalter Raimund Stöger und den drei Oberamtswaltern Helmut Kersch, Hermann Leitner und Ewald Humer sorgte für einen reibungslosen Ablauf. Die FF Waizenkirchen übernahm die Verköstigung.


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