Feuerwehr und Rotes Kreuz übten gemeinsam für Großeinsatz
WALDENSTEIN. Eine nicht „alltägliche“ Feuerwehrübung wurde am Samstag, 7. Oktober in Waldenstein durchgeführt. Gemeinsam mit dem Roten Kreuz und der Suchhundestaffel des Roten Kreuz mussten von der Feuerwehr über 15 „Verletzte“, dargestellt von Freiwilligen, gerettet und versorgt werden.

Aufgeteilt war die Übung in zwei Szenarios: Beim ersten Teil wurde ein Blitzschlag angenommen, worauf mehrere Jugendliche verletzt wurden und ein Holzhaufen Feuer fing. Ein „First Responder“ des Roten Kreuz, welcher sich gerade auf der Anfahrt zum Unglücksort befand, wurde in einen Verkehrsunfall mit Schaulustigen verwickelt. Die Befreiung und Betreuung dieser Verletzten stellte das zweite Szenario da.
Einsatzlage änderte sich ständig
Um die Übung so realitätsnahe wie möglich zu gestalten, wurden nicht nur die „Opfer“ im Vorfeld durch ein Team des Roten Kreuz unterwiesen wie sie sich verhalten sollten, sondern es änderte sich auch die Lage für die Einsatzkräfte, wie im realen Einsatz, ständig. Nachdem einige Verletzte versorgt und zum Abtransport bei der „Verletztenablage“ vorbereitet wurden, stellten die Einsatzleiter von Feuerwehr und Rotem Kreuz nach Aussagen von Verletzten fest, dass noch einige Jugendliche in Wald sein mussten. Vermutlich liefen sie im Schock in den Wald und versteckten sich.
Nach Anforderung der Suchhundestaffel und dem Bilden einer Menschenkette wurde der Wald Meter für Meter abgesucht, bis die vierbeinigen Helfer die letzten beiden Opfer ausmachen konnten. Bereits während die ersten Verletzten versorgt wurden, errichtete das Rote Kreuz ein Luftzelt in dem die Patienten in weiterer Folge behandelt wurden. Außerdem betreute das Kriseninterventionsteam die unter Schock stehenden Personen.
Feuerwehr und Rotes Kreuz arbeiteten Hand in Hand
Um diesen Großeinsatz meistern zu können, mussten beide Einsatzorganisationen Hand in Hand zusammenarbeiten. Für die Übungsbeobachter und die Einsatzkräfte gab es nach Übungsende keine Diskussion: Die Zusammenarbeit funktioniert perfekt!
Bei der Übung waren die Freiwilligen Feuerwehren Waldenstein, Albrechts, Grünbach, Groß Höbarten, Groß Neusiedl, Hoheneich und Nondorf, sowie seitens des Roten Kreuzes Mannschaften der Bezirksstelle Gmünd, Litschau und Weitra mit insgesamt 25 Sanitätern, einer Notärztin, zwei Mitarbeiterinnen des Kriseninterventionsteams, drei Mitarbeiter der Suchhundestaffel Weitra mit drei Hunden.


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