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WALDKIRCHEN/WESEN. Der Borkenkäfer treibt auch im Oberen Donautal sein Unwesen. Der Schaden, den dieser kleine Schädling anrichtet, nimmt schon fast katastrophale Ausmaße an. Auch in Waldkirchen hat er tausende Festmeter Holz dahingerafft.

Aufgrund der Holzschlägerungen hat man nun einen schönen Blick ins Donautal. Foto: Walter Humer
  1 / 3   Aufgrund der Holzschlägerungen hat man nun einen schönen Blick ins Donautal. Foto: Walter Humer

Besonders in den Steilhängen des Donautales kann man mittlerweile fast schon von einem Kahlschlag bei den Fichten sprechen. Derzeit werden täglich unzählige LKW-Ladungen abtransportiert und die Schadholztürme werden nicht kleiner. Und wenn man den Fachleuten Glauben schenken darf, dann ist ein Ende nicht wirklich absehbar. Im Gegenteil, man spricht sogar davon, dass man sich in dieser Höhenlage zukünftig an einen Wald ohne Fichten gewöhnen muss.

Positiv: Neue wunderschöne Ausblicke

Für die wenigen bemerkenswerten Aspekte der Katastrophe hat in Waldkirchen derzeit kaum wer ein Auge übrig und trotzdem gibt es sie. Einer davon ist die Tatsache, dass man von Stellen, an denen man es nie für möglich gehalten hätte, einen atemberaubenden Ausblick ins Donautal genießen kann.


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