Baureportage Preciplast: Nach elf Monaten Bauzeit wurde das neue Betriebsgebäude eröffnet
WARTBERG. Die Preciplast GmbH hat heuer den Ausbau ihres Firmengeländes eröffnet. Das Bauprojekt umfasst eine verbaute Fläche von 1600 Quadratmetern, bestehend aus Produktions-, Lager- und Büroflächen.

Die Preciplast GmbH ist ein Kunststofftechnik-Unternehmen in Wartberg an der Krems, welches seit mehr als vierzig Jahren existiert. Spezialisiert hat sich die Preciplast auf Produktion von technischen Hohlkörpern aus unterschiedlichen Kunststoffen. Die Werkzeuge für die Erzeugung der Kunststoffteile werden vor Ort selbst konstruiert und hergestellt.
Firmenerweiterung um 1600 Quadratmeter
Im Juni 2016 erfolgte der Spatenstich für eine erneute Erweiterung des Firmengeländes. Das Architekturbüro Arkade unter der Leitung von Geschäftsführer Klaus Landerl und Geschäftsführer Rainer Habringer war für die Planung der Firmenerweiterung beauftragt worden. „An unserem Standort in Schachadorf waren wir mit der Erweiterung unseres Betriebsgeländes eingeschränkt. Deshalb haben wir uns entschlossen, das Betriebsbauland der Gemeinde Wartberg in Strienzing zu nutzten und dort, zirka zwei km vom Stammwerk, ein zweites Werk zu errichten“, erläutert Geschäftsführerin Tatjana Berger die Beweggründe für die Erweiterung. Knappe drei Millionen Euro wurden insgesamt in neue Büro-, Lager- und Produktionsflächen investiert. Dieses Projekt wurde aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert.
Eröffnung mit einem Tag der offenen Tür
Nach lediglich elf Monaten Bauzeit wurde das neue Gebäude im April 2017 in Betrieb genommen. Am 6. Oktober feierte die Geschäftsführung von Preciplast mit ihren Mitarbeitern sowie zahlreichen Ehrengästen die Eröffnung des neuen Betriebsgebäudes. Am nächsten Tag, den 7. Oktober, veranstaltete die Firma noch einen Tag der offenen Tür mit mehr als 400 interessierten Besuchern.
Zweck des neuen Gebäudes
Für die Fertigung und Verpackung von Medizinprodukten und Herstellung von Hohlkörpern wurde unter anderem die Lager- und Produktionshalle erweitert. An diesem Standort in Strienzing sind derzeit zirka zehn Mitarbeiter beschäftigt. Es werden künftig die Hohlkörperproduktion, wie zum Beispiel Ausgleichsbehälter und Überlaufgefäße für Verbrennungsmotoren oder für medizinische Anwendungen, und die Endfertigung sowie Verpackung der Medizinprodukte dorthin ausgelagert


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