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Interview mit Wartbergs Bürgermeister: „Wartberg ist ein Ort zum Leben und zum Arbeiten“

Leserartikel Carina Kerbl, BSc MSSc, 31.01.2018 19:54

WARTBERG AN DER KREMS. Franz Karlhuber sprach mit Tips über abgeschlossene und geplante Projekte im Ort sowie über künftige Herausforderungen.

Bürgermeister Franz Karlhuber. Foto: Gemeinde Wartberg
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Tips:Was tut sich momentan in Wartberg?

Franz Karlhuber: In Wartberg tut sich immer viel. Wichtig für die Gemeinde ist das Jahrhundertprojekt in der Krems-Au. Hier war die Finanzierung und Planung äußert aufwändig. Doch dieses Projekt ist für den Hochwasserschutz der Gemeinden an der Krems sehr wichtig. Die Bauzeit beläuft sich auf drei Jahre. Die Bäckerei Resch hat neu eröffnet mit einem kleinen Café. Jedes Jahr veranstalten wir auch mit allen Einwohnern aus verschiedensten Kulturen ein Integrationsgrillen.

Tips: Welche Projekte konnten bereits abgeschlossen werden?

Karlhuber: In den letzten Jahren haben wir zirka 13 Millionen Euro investiert. Unter anderem in erneuerbare Energien und in den Straßenbau. Auch in das Feuerwehrwesen wurde schon viel investiert und nun werden noch neue Feuerwehrfahrzeuge gekauft. Bei uns in der Gemeinde sind zirka 40 Personen bei der Freiwilligen Feuerwehr tätig. Auch in die Erhaltung der Güterwege wurde investiert. Wartberg hat insgesamt 65 Kilometer Güterwege. Zu jedem Hof in Wartberg führt auch ein Güterweg.

Tips: Welche Projekte sind geplant?

Karlhuber: In Wartberg wird alles dafür getan, damit sich junge Familien hier wohlfühlen. Heuer im Frühjahr wird der Kindergarten erweitert. Außerdem planen wir ein Gesundheitszentrum. Das Amtshaus wird behindertengerecht umgebaut. Wir haben auch eine Hundeschule und hier soll die erste Hundefreilaufzone errichtet werden.

Tips: Worauf sind Sie in Wartberg besonders stolz?

Karlhuber:Besonders stolz bin ich auf die Schulsanierung und die Umstellung der öffentlichen Gebäude auf eine Nahwärmeversorgung. Auch auf das Rückhaltebecken und das neue Feuerwehrhaus bin ich sehr stolz.

Tips: Mit welchen Herausforderungen hat Wartberg zu kämpfen?

Karlhuber:Wir wollen künftig Eigentumswohnungen anbieten, doch wir brauchen dafür Baugründe und die Erschließung neuen Baulandes ist sehr schwierig. In der Gemeinde haben wir 50 verkaufte Bauparzellen, die aber nicht bebaut sind. Wir werden versuchen, diese Parzellen zurückzukaufen, um dort die Eigentumswohnungen bauen zu können.


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