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WARTBERG. In einem Patientenzimmer im dritten Obergeschoss des Landespflegezentrum Schloss Haus (Wartberg ob der Aist) brach ein Brand aus. Binnen kurzer Zeit war das Zimmer und der Gang komplett verraucht und der Fluchtweg für Patienten und Pflegepersonal abgeschnitten. Dieses Szenario übten die Feuerwehren und das Rote Kreuz.

Fotos: FF Pregarten
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Die Feuerwehren Wartberg/Aist, Pregarten, Hagenberg, Katsdorf und Ruhstetten sowie die umliegenden Ortsstellen des Roten Kreuzes waren bei der Übung der Alarmstufe zwei vor Ort. Mehrere Atemschutztrupps drangen in den verrauchten Bereich vor und suchten nach den fünf vermissten Patienten. Die bettlägrigen oder im Rollstuhl befindlichen Patienten mussten schnellstmöglich aus dem Gefahrenbereich gerettet werden. Über das Stiegenhaus und die Teleskopmastbühne wurden die Geretteten ins Freie gebracht und dem Rettungsdienst übergeben, der in der Zwischenzeit eine Patientenversorgungsstelle errichtet hatte. Insgesamt zehn Personen mit Brandwunden und Rauchgasvergiftungen galt es zu versorgen.

Die Wasserversorgung für die Brandbekämpfung wurde von einem nahen Löschteich mittels Zubringerleitung hergestellt. „Da unsere Patienten meist an schweren psychischen Erkrankungen leiden und bettlägrig sind oder im Rollstuhl sitzen, ist es schwer abzuschätzen, wie sie sich in so einem Ausnahmezustand verhalten“, unterstreicht der Leiter der Einrichtung die Wichtigkeit einer solchen Einsatzübung.


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