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WAXENBERG. Beim Waxenberger Ritterfest wird am 19. August zum dritten Mal die Landesmeisterschaft im langen Schwert durchgeführt. Organisiert wird sie vom Verein INDES-Historische Europäische Kampfkunst.
 

Die Schwertkämpfer werden in Waxenberg sportliche Höchstleistungen zeigen. Foto: Privat
Die Schwertkämpfer werden in Waxenberg sportliche Höchstleistungen zeigen. Foto: Privat

Was früher in einem Kampf auf Leben und Tod geholfen hätte, haben die Fechtmeister der damaligen Zeit (14. bis 17. Jahrhundert) in ihren Fechtbüchern niedergeschrieben. Gerade bei sogenannten Gottesurteilen wurde bei Rechtsstreitigkeiten ein Kampf zwischen streitenden Parteien solange ausgeführt bis es einen Sieger gab. Der Sieger des Zweikampfes hatte damit bewiesen, dass er unschuldig war. Für diese Kämpfe gab es diese genauen Regeln.

Historisches Fechten – moderne Kampfkunst

Das Historische Fechten versteht sich heute als moderne Kampfkunst, bei der moderne und zeitgemäße Ausrüstung zum Tragen kommt. Gefochten wird daher nicht in mittelalterlicher Gewandung. Es ist ein schmaler Grat, zwischen der historisch überlieferten Kampfkunst und einem modernen Kampfsport, bei dem Sicherheit natürlich an oberster Stelle steht. Im Vordergrund stehen die Kampfkunst, der Umgang und die Beherrschung der Waffe. So finden neben gängigen Fechtmasken auch spezielle Protektoren ihren Platz, die eigens für das Segment hergestellt und in Rücksprache und unter Einbezug der Erfahrungen der Fechter modifiziert und ständig verbessert werden. Weitere Informationen unter www.indes.at


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