Total regional: Was Urfahr-Umgebung zu bieten hat
WAXENBERG/ST. VEIT. In der neuen Tips-Serie nehme ich die Einkaufs-, Ausflugs- und Gastronomieangebote des Bezirks unter die Lupe. Das Ziel: zu beweisen, wie viel diese Region zu bieten hat.

Wenn es eine Lektion gibt, die mir in der Krise noch bewusster geworden ist, dann ist es die Wichtigkeit, regionale Unternehmen und Angebote zu unterstützen. Gesagt, getan – und so fange ich gleich einmal mit meinem Einkaufsverhalten an: Statt meine Brot- und Backwaren im Supermarkt zu besorgen, führte mich mein Weg vergangene Woche also zur Biobäckerei Hörschläger.
Echter Familienbetrieb
Bei dieser handelt es sich um einen waschechten Familienbetrieb mit einer langen Geschichte. Die Anfänge gehen auf das Jahr 1901 zurück, wo ein Urahn zum ersten Mal das Bäckereigewerbe angemeldet hat.
Mittlerweile sind vier Generationen vergangen, doch auch heute werden noch Rezepte des Gründers - wenn auch verfeinert - weiter verwendet. Seit 2003 ein Biobetrieb, wird bei den Hörschlägers, dessen Team aus elf Personen besteht, trotz maschineller Unterstützung nach wie vor sehr viel Wert auf Handarbeit gelegt wird.
Während Vater Wolfgang Hörschläger mit Sohn Martin übrigens vor allem in der Backstube/Konditorei arbeitet, findet man Mama Silvia Hörschläger meist in der Filiale in St. Veit vor, in der es auch ein kleines Café gibt.
Erwischt
Habe ich St. Veit gesagt? Ja, ich gestehe, für meinen Besuch musste ich ein bisschen „bezirksfremd“ gehen. Aber auch nur ein bisschen: Denn die Familie selbst produziert in der Backstube in Waxenberg.
Zusatztipp
Apropos Waxenberg – da hätte ich gleich noch einen Ausflugstipp: Die Burgruine vor Ort ist mit ihrem wunderbaren Ausblick immer einen Besuch wert und nimmt einem auf eine kleine Zeitreise zurück in die Ritterszeit mit. Und wer nach dem Ausflug hungrig ist, dem empfehle ich einen Besuch im Landhotel Hoftaverne Atzmüller. Dort ist nämlich ab 15. Mai ebenfalls wieder geöffnet.


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