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WELS. Ein vermutlich psychisch kranker Mann hatte sich Dienstagnachmittag mit mehreren Waffen in seiner Wohnung verschanzt und damit gedroht, sich umzubringen. Der Schwerbewaffnete löste damit einen Großeinsatz von Polizei und Cobra im Stadtteil Lichtenegg aus.

Großaufgebot: Ein Welser verschanzte sich mit mehreren Gewehren in seiner Wohnung und drohte damit, sich umzubringen. Foto: Weihbold

Besorgte Angehörige alarmierten am Nachmittag vom 4. April die Polizei, nachdem ein wahrscheinlich psychisch kranker Mann damit gedroht hatte, sich umzubringen und sich in seiner Wohnung verschanzte, wo er mehrere Gewehre hortete. Da davon auszugehen war, dass der Mann eine Gefahr für andere darstellte, rückte neben einem Großaufgebot der Polizei auch die Sondereinheit Cobra aus. 

Die Beamten hatten alle Hände voll zu tun, um Schaulustige und Passanten aus dem Gefahrenbereich zu bringen. Mehrere Straßen wurden von der Exekutive gesperrt.

Der Einsatz im Siedlungsgebiet Noitzmüle zog sich über Stunden hin, bis es Verhandlern der Polizei schließlich gelang, die Lage zu beruhigen und den Mann zum Aufgeben zu bewegen.

Der Mann wurde zunächst festgenommen und vom Amtsarzt untersucht und später in die Psychiatrie des Klinikums Wels-Grieskirchen eingeliefert. Gegen ihn wurde ein Waffenverbot ausgesprochen.


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