Vater soll in Wels seine Tochter (19) getötet haben
WELS. Ein Vater soll seine Tochter in ihrer Wohnung erstickt haben, bevor er sich selbst das Leben nahm.
Wie die „Kronen Zeitung“ berichtet, blieb die Tat offenbar längere Zeit unbemerkt. Erst Ende Jänner, drei Tage nach der Vermisstenmeldung, soll die Polizei des Berichts zufolge die Leiche der 19-Jährigen in ihrer Wohnung entdeckt haben. Wenig später sollen die Beamten auch den 51-Jährigen gefunden haben, der sich in seiner eigenen Wohnung das Leben genommen hatte. Zuvor soll er seine Tochter erstickt haben.
Fall gilt als geklärt
Der Fall gilt mittlerweile als geklärt. „Die Ermittlungen brachten keine Hinweise auf ein Mitwirken eines weiteren Täters. Die Umstände sind kriminalistisch geklärt“, zitiert die Kronen Zeitung Gottfried Mitterlehner, den Leiter des Landeskriminalamtes OÖ. Über das Motiv kann indes nur spekuliert werden; ein Abschiedsbrief wurde nicht gefunden.
Hilfe in Krisen
Für Menschen in Krisensituationen und deren Angehörige gibt es eine Reihe von Anlaufstellen. Telefonische Hilfe gibt es österreichweit bei:
Telefonseelsorge (0–24 Uhr, kostenlos): 142
Männernotruf (0–24 Uhr, kostenlos): 0800 246 247
Frauenhelpline (0–24 Uhr, kostenlos) 0800 222 555
Rat auf Draht (0–24 Uhr, für Kinder und Jugendliche, kostenlos):147
Kindernotruf (0–24 Uhr, kostenlos): 0800 567 567
Kriseninterventionszentrum (Mo–Fr 10–17 Uhr): 01 / 406 95 95
Amike-Telefon der Diakonie (für Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund in Farsi, Arabisch, Deutsch, Englisch und Russisch, beschränkte Telefonzeiten)
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