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Online Redaktion, 14.07.2026 06:10

MARCHTRENK. Eine 40-jährige Frau erlag im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Ihr 50-jähriger Ehemann steht unter dringendem Tatverdacht und wurde in Untersuchungshaft genommen.

Foto: laumat/Matthias Lauber
Foto: laumat/Matthias Lauber

Der Vorfall ereignete sich bereits Ende Juni. Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam es in den gemeinsamen Wohnräumen offenbar zu einer folgenschweren Tat.

Schwere Verletzungen im Bauchraum

Der 50-jährige Ehemann steht im dringenden Verdacht, seiner Frau massive Verletzungen im Genital- und Bauchbereich zugefügt zu haben. Die 40-Jährige wurde mit lebensgefährlichen inneren Verletzungen in das Klinikum eingeliefert. Trotz aller Bemühungen der Mediziner verstarb die Frau wenig später im Krankenhaus – sie war aufgrund der Schwere der Verletzungen verblutet.

Ehemann bestreitet Absicht

Die Staatsanwaltschaft Wels hat die Ermittlungen wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauchs einer wehrlosen Person mit Todesfolge aufgenommen. Der tatverdächtige Ehemann befindet sich mittlerweile in der Justizanstalt Wels in Untersuchungshaft. Er soll die Vorwürfe und eine absichtliche Verletzung seiner Frau bestreiten.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zum genauen Tathergang und den Hintergründen der Tragödie laufen auf Hochtouren. Für den Verdächtigen gilt die Unschuldsvermutung.

Hilfe in Krisensituationen

Wenn Sie oder Ihnen bekannte Personen von häuslicher oder sexueller Gewalt betroffen sind, finden Sie rund um die Uhr kostenfreie und vertrauliche Unterstützung:

  • Frauenhelpline gegen Gewalt: 0800 222 555
  • Männerinfo (Krisenhelpline): 0800 400 777
  • Polizei-Notruf: 133

 


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