Pro.Viele: Freie Szene vernetzt sich
WELS. Hinter Pro.Viele stehen derzeit 16 Kulturinitiativen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Diese Gruppe hat auch Anliegen an die Stadtverwaltung und will diese gemeinsam umsetzen.

„Es geht darum, dem Ganzen eine Stimme zu geben“, sagt Florian Walter, einer der drei Sprecher, die sich der Presse stellten. Sie wollen eine Rücknahme der Kürzung und eine Aufstockung des Kulturbudgets auf fünf Prozent des Gesamthaushaltes. Es braucht eine langfristige Absicherung. Das heißt Vergabe mehrjähriger Basisförderungen anstatt jährlicher Ansuchen. Ebenso soll ein Topf nach dem Vorbild LinzimPuls eingerichtet werden für Projekte mit Wels-Bezug. Sie fordern weiters einen dynamischen Kulturentwicklungsplan sowie den Beitritt der Stadt zum Europarat-Programm „Intercultural Cities“. Mit ihren Initiativen wollen sich die Protagonisten von Pro.Viele weiter in die Kulturarbeit einbringen. Es brauche aber auch eine nach außen wirksame und deutliche Positionierung der Stadt Wels zur Kultur, meint Pro.Viele.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden