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WELS. Hinter Pro.Viele stehen derzeit 16 Kulturinitiativen aus den unterschiedlichsten Berei­chen. Diese Gruppe hat auch Anliegen an die Stadtverwal­tung und will diese gemeinsam umsetzen.

Andreas Moser (A cappella Chor), Johanna Meyer-Votzi (Programmkino Wels) und Floran Walter (KV waschaecht)

„Es geht darum, dem Ganzen eine Stimme zu geben“, sagt Flo­rian Walter, einer der drei Spre­cher, die sich der Presse stellten. Sie wollen eine Rücknahme der Kürzung und eine Aufstockung des Kulturbudgets auf fünf Pro­zent des Gesamthaushaltes. Es braucht eine langfristige Ab­sicherung. Das heißt Vergabe mehrjähriger Basisförderungen anstatt jährlicher Ansuchen. Ebenso soll ein Topf nach dem Vorbild LinzimPuls eingerichtet werden für Projekte mit Wels-Bezug. Sie fordern weiters einen dynamischen Kulturentwick­lungsplan sowie den Beitritt der Stadt zum Europarat-Programm „Intercultural Cities“. Mit ihren Initiativen wollen sich die Pro­tagonisten von Pro.Viele weiter in die Kulturarbeit einbringen. Es brauche aber auch eine nach außen wirksame und deutliche Positionierung der Stadt Wels zur Kultur, meint Pro.Viele.


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