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WELS-LAND/LINZ. Es war ein besonders erfolgreiches Wochenende für das Blasmusikwesen im Bezirk Wels-Land. Zwei Kapellen wurden mit der höchsten Auszeichnung bedacht, die der Landeshauptmann an Blasmusikkapellen zu vergeben hat. Drei Musikkapellen, die in der höchsten Leistungsstufe spielen, haben beim Orchester-Wettbewerb sehr gute Platzierungen erreicht.

  1 / 5   Vertreter der Musikkapelle Stadl-Paura wurden in den Redoutensälen von Landeshauptmann Josef Pühringer ausgezeichnet. Foto: Land OÖ/Kauder

Zum ersten Mal veranstaltete der oberösterreichische Blasmusikverband für Orchester, die im Vorjahr bei den Konzertwertungen in der höchsten Stufe E angetreten sind, einen musikalischen Wettbewerb im Linzer Brucknerhaus. Mit der Trachtenmusikkapelle Bad Wimsbach, dem Musikverein Steinerkirchen und dem Musikverein Stadl-Paura war die Region Wels besonders gut vertreten (insgesamt sind sieben Orchester angetreten).

Die zweithöchste Punktezahl des Tages ging an den Musikverein Steinerkirchen (94,70), knapp gefolgt vom Orchester aus Bad Wimsbach-Neydharting (92). Die Stadlinger Musiker erspielten sich 85 Punkte. Die internationalen Experten Bert Appermont aus Belgien, Walter Ratzek aus Deutschland und Alexander Veit aus Südtirol beurteilten die Darbietungen der Orchester.

Zwei Orchester mit höchster Auszeichnung des Landes

Der Trachtenmusikkapelle Neukirchen und dem Musikverein Stadl-Paura wurde am selben Tag der neu ins Leben gerufene Hermes-Preis verliehen.

Der Hermes-Preis ist nunmehr die höchste Auszeichnung, die durch das Land Oberösterreich an Musikvereine verliehen wird. Basis für die Verleihung ist unter anderem, dass ein Musikverein bereits mit dem Prof. Rudolf Zeman-Preis geehrt wurde. Heuer haben insgesamt neun Musikkapellen erstmals den Hermes-Preis erhalten.

Landeshauptmann Josef Pühringer dankte in seiner Festansprache den mehr als 24.000 Musikern in 480 Blasmusikkapellen im Land für ihre Leistungen, die sie das ganze Jahr über erbringen. „Dieser Preis steht für höchstes musikalischen Niveau in unserer Blasmusikszene“, so Pühringer in den Redoutensälen.


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