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MARCHTRENK/LINZ. Das Pro­gramm des „Festivals der Re­gionen“ nimmt weiter Formen an. 30 Projekte werden sich dem Themenbereich „Ungebe­tene Gäste“ auf künstlerisch unterschiedlichste Art und Weise widmen.

Vertreter der Stadt Marchtrenk und die Leitung des Festivals der Regionen.
Vertreter der Stadt Marchtrenk und die Leitung des Festivals der Regionen.

Das Festival der Regionen ist eines der profiliertesten Festivals zeitgenössischer Kunst und Kul­tur in Österreich und findet seit 1993 alle zwei Jahre an wech­selnden Orten und Regionen in Oberösterreich statt. Von 30. Juni bis 9. Juli gastiert das Festival in Marchtrenk. Motto wird eben „Ungebetene Gäste“ sein: „Durch die Situation mit den Flüchtlin­gen lag das Thema quasi auf der Hand“, sagt der künstlerische Leiter, Gottfried Hattinger und „gerade Marchtrenk mit seiner Geschichte und den Flüchtlingen speziell nach dem 2. Weltkrieg ist ein interessanter Schauplatz.

Der Einbezug regionaler Kräfte und Akteuren, im Zusammenspiel mit Künstlern schafft eine inte­ressante Fusion. Wir freuen uns auf ein lebendiges und thema­tisch wie disziplinär vielfältiges Programm, das aktuell brennen­de Themen wie Flucht, Gast­freundschaft, Hilfe, Ablehnung und Ausgrenzung, mit regionalen Besonderheiten, Geschichte und Geschichten aufgreift und künst­lerisch vielfältig zu verknüpfen weiß „.

Rund 30 Projekte unterschied­lichster Ausprägung wird es geben. Die Palette reicht von In­stallationen über Ausstellungen, Performances bis hin zu Veran­staltungen. Es ist dies ein zehn­tägiges Fest der Künste, das auf die Teilhabe möglichst vieler Menschen, offene Dialoge und die Verbindung von Kunst und Alltagskultur setzt.

Informationen unter www.fdr.at


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