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Wels. Jeder Welser kennt es, viele haben es schon besucht und manche können sich nur vage nach einer durchzechten Nacht daran erinnern.

Das stadtbekannte Minoritenkloster oder unter den Welsern und Welserinnen besser bekannt als die Minoriten. Inmitten der historischen Welser Stadt wurde im 14. Jahrhundert die Kirche mit dem zugehörigen Kloster errichtet.

Heute jedoch beherbergt es nicht nur einen Teil der Stadtgeschichte, sondern wurde zur einzigartigen Partylocation. Wo früher noch in Kämmerchen Wein getrunken und gelagert wurde, lassen die Partygäste vor dem außergewöhnlichen Kirchenschiff die Sektkorken knallen. Bekannte DJs bringen 600 Jahre später den Kirchenboden mit Elektro, House und Pop zum Beben.

Bei klassischen Konzerten und legendären Firmenweihnachtsfeiern wird neben barocken Figuren und hohen Gewölben das Tanzbein geschwungen.

Doch wussten Sie, dass im 18. Jahrhundert das Kloster durch einen Blitzschlag in Brand geriet und fast völlig zerstört wurde? Dass es zur Kaiserzeit als Kaserne, Spital und später sogar als Schwurgerichtssaal diente? Dass man am Anfang des 20. Jahrhundert in den Minoriten die Welser Feuerwehrzentrale fand? Und nicht zu vergessen: 1676 erwarben die Minoriten einen Weinkeller der sich in den unteren Gewölben befand.

Etwa der erste Schritt zur Welser Partylocation?


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