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WELS. Es ist ein optimistischer Ausblick, den Günther Mayer auf die Sommersaison 2018 des Medien Kultur Hauses gibt. Kein Wunder, denn immerhin geht man in die bereits 15. Saison und dieses Jubiläum soll im Herbst dann auch gebührend gefeiert werden.

Aktuell ist „Schönheit und Vergänglichkeit am Schrottplatz“ im MKH zu sehen.
Aktuell ist „Schönheit und Vergänglichkeit am Schrottplatz“ im MKH zu sehen.

Für das Jubeljahr ist man bestens gerüstet, die beiden „wunderbaren Gastropartner Sonis Extrazimmer und Sazio, die für das Funktionieren des Hauses total wichtig sind“, so Mayer, haben Adaptierungen hinter sich und begrüßen im ruhigen Gastgarten Besucher des Hauses aller Altersgruppen und von nah und fern. – und besonders Letztere sind immer wieder erstaunt, welch großstädtische Einrichtung sich hier in Wels verbirgt.

Mutige Gründer

Tatsächlich „muss man den Leuten gratulieren, die sich das damals getraut haben“, bedankt sich Kulturstadtrat Johann Reindl-Schwaighofer bei Mayer, Wolfgang Lanzinger und dem bereits verstorbenen Hans Schoiswohl, die die Stärke im Bereich der Jugendkulturgruppen erkannt haben. Das erste Projekt im Sommer 2003, eine Soap-Opera, „schlug ein wie eine Bombe“, erinnert sich Mayer. „Wir nehmen Jugendliche ernst, das ist unser Rezept“, ist der Vereinsobmann überzeugt. Aber auch Arbeitsstil und persönliche Betreuung derjenigen, die Ausstellungen aufbauen, – „es sind die Kleinigkeiten, die zum Ruf des Hauses beitragen“, weiß Mayer.

Viele Auszeichnungen

Seit 2003 ist viel geschehen, 2012 kam das Programmkino dazu und 750.000 Besucher haben bisher das MKH besucht. Das Haus und seine Produktionen haben unzählige Preise eingeheimst, ehemalige Mitarbeiter haben unglaubliche Karrieren hingelegt – „nur ich hab den Absprung nicht geschafft“, scherzt Mayer. Der allerdings auch noch viel vorhat: „Ich würde gerne eine Keramikwerkstätte im Keller haben. Etwas Haptisches wäre eine coole Erweiterung zu all dem Medialen“, formuliert der Vereinsobmann seinen Wunsch für die nächsten Jahre.

Neue Zielgruppe Senioren

Aktuell kümmert sich das MKH um eine neue Zielgruppe: die Senioren. Es gibt Handyworkshops für Senioren, viele Ältere besuchen Akt-Kurse oder den „Ich kann nicht singen Chor“. Im Schwerpunktprojekt „50 Jahre 68“ sollen Senioren Jugendliche interviewen und umgekehrt, und im Herbst gibt“s dann „Tierezeichnen für Omas und Opas“, „mit Erfolgsgarantie“, verspricht Mayer.


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