Zeitgeschichte: Pollack und Escher lesen
MARCHTRENK. Martin Pollacks Buch „Kontaminierte Landschaften“ war Vorbild für die Ausstellung „Kontaminierte Orte“ die kürzlich in Marchtrenk zu sehen war. Jetzt kommt der österreichische Autor auch für eine Lesung ins FullHaus.

Pollack ist einer der ganz großen Schriftsteller im deutschen Sprachraum. In seiner Neuerscheinung „Die Frau ohne Grab“ folgt er den Spuren seiner Tante, die 1945 von jugoslawischen Partisanen verhaftet und in ein provisorisches Internierungslager gebracht wurde. Wenige Wochen später ist die 70-Jährige tot. Ihr Grab wird nie gefunden. Pollack liest dazu am Freitag, 16. Oktober, 19 Uhr im FullHaus.
Das Fenster zum Himmel
Drei Tage vorher, am Dienstag, 13. Oktober, 19 Uhr ist im Rahmenprogramm der Ausstellung auch Elisabeth Escher zu Gast in Marchtrenk. Die Autorin von „Hannas schlafende Hunde“, die vom Welser Regisseur Andreas Gruber verfilmt wurden, stellt im KulturCafé Zwieb ihren neuen Roman „Das Fenster zum Himmel“ vor. Die gebürtige Welserin erzählt darin die Geschichte der siebenjährigen Marie, die nach Jahren im Heim vom katholischen Pfarrer aufgenommen wird. Schon bald brodelt im Dorf die Gerüchteküche über das „Zigeunermädchen“.


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