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LAMBACH. Zwei Jahre ist es mittlerweile her, dass im ProDiagonal das letzte Konzert gespielt wurde. Am Sonntag, 14. November, 1 Uhr geht es wieder los. Passenderweise mit Frank Hoffmann, der seinen Auftritt im November 2019 wegen einer Operation absagen musste.

Hoffmann und mg3 präsentieren „All the things we are – Ein Leben aus Jazz“. (Foto: Smetana)
Hoffmann und mg3 präsentieren „All the things we are – Ein Leben aus Jazz“. (Foto: Smetana)

Begleitet wird er von ProDiagonal-Organisator Martin Gasselsberger und seinem Trio mg3. In „All the things we are – Ein Leben aus Jazz“ lassen die Künstler ihrer Begeisterung für den Jazz freien Lauf. Humorvoll zeichnet Erzähler Hoffmann die drei größten Wünsche von Jazzmusikern nach, erklärt die Gründe für die Liebe zum Jazz und verrät, was Schauspieler und Musiker verbindet.

Für 2022 gibt es Abos

Gasselsberger und Peter Deinhammer, der Hausherr in Sand 13, sind froh, dass es wieder losgeht und haben für 2022 ein Jahresprogramm mit vier Jazz- und vier Klassikkonzerten vorgelegt, das es auch im (Teil-)Abo gibt. Eigentlich wollte man bereits 2020 damit beginnen, „Wir haben gedacht, dass wir dadurch mehr Planungssicherheit haben. Dann kam Corona und wir sind auf einem Berg Drucksorten sitzengeblieben“, erzählt Gasselsberger vom ersten Anlauf. Man habe dann während der Lockdowns telefoniert und festgestellt: „Eigentlich war eh alles viel zu viel“, so der Musikschullehrer. „Es war dann eine Achterbahnfahrt. Wir haben reflektiert, wie viel Aufwand es ist, dass man Leute hinbekommt, dass man Konzerte vollbekommt. Wir haben uns dann gegenseitig motiviert und das Jahresprogramm von 2020 auf 2022 verschoben“, erklärt er. Mehr als die Hälfte des Programms ist gleich geblieben.

„Man will ja spielen“

Seit 2013 haben Gasselsberger und Deinhammer 49 Konzerte in dem 60 Personen fassenden Raum veranstaltet. Damals hatte Gasselsberger gehört, „dass es so einen lässigen Raum mit Klavier gibt. Es hat mir so getaugt dort drin, dass ich mir gedacht, habe, ob man da nicht eine Reihe von Konzerten machen könnte und hab den Peter kontaktiert“, erinnert sich der Pianist an die Anfänge und „hofft jetzt auf ein gutes 2022, auf acht schöne und gut besuchte Konzerte“. Als Musiker sei man derzeit natürlich in der Bredouille, denn „man will ja spielen und hat aber auch Verantwortung, dem ganzen Wahnsinn etwas entgegenzusetzen“, so Gasselsberger. „Wir probieren es jetzt einfach“.

Näheres zum Jubiläumskonzert mit Frank Hoffmann
und den Abos auf www.prodiagonal.at

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