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AICHKIRCHEN. Eine Sanierung des Pfarrheimes ist dringend notwendig. Das wird rund 720.000 Euro kosten und in vier Bauetappen erfolgen. Es soll ein „Haus für Aichkirchen“ entstehen, ein Ort für Veranstaltungen und private Treffen.

Nicht gleich sichtbar, aber der Pfarrhof Aichkirchen ist in einem schlechten Zustand. Eine Generalsanierung ist dringend notwendig. (Foto: Pfarre)

Die Fassade bröckelt, Schimmel ist an den Wänden und der zweite Rohrbruch binnen zwei Jahren setzt dem Pfarrhof enorm zu. Die letzten größeren Sanierungen liegen rund 50 Jahre zurück.

Pfarrer Pater Lukas, Pfarrgemeinderatsobmann Hannes Pupeter und Finanzausschussobmann Fritz Schiller zeigten im Rahmen einer Infoveranstaltung den traurigen Zustand des Jugendstil-Gebäudes aus dem Jahr 1907 (geplant von Dombaumeister Matthäus Schlager) auf. Vor zwei Jahren machte ein Rohrbruch die Pfarrerwohnung unbewohnbar und kurz vor Allerheiligen machte ein weiterer Rohrbruch ein rasches Handeln notwendig. Die Räume für die Jungschar mussten heuer wegen enormen Schimmels gesperrt werden.

Aichkirchner hängen am Pfarrhof

Aber das Haus liegt den Aichkirchnern am Herzen und es muss erhalten bleiben, das war der einhellige Tenor nach einer Befragung und so ging der Pfarrgemeinderat an die Planung einer Generalsanierung. Über die Chorproben und Ministrantenstunden hinaus sollen die Räume dann auch für Vorträge, Lesungen, Seminare und private Treffen angemietet werden können. Es soll ein offenes Haus für Aichkirchen entstehen.

Vier Bauetappen

Die Kosten für die Generalsanierung werden auf 720.000 Euro geschätzt, die Bauzeit auf vier Jahre, vier Bauetappen sind vorgesehen. Wobei mit der ersten Bauetappe im Jahr 2023 begonnen werden soll. Sie beinhaltet die bautechnisch notwendigen Arbeiten, um das Gebäude wieder vor Wasser und Witterung zu schützen.

In der zweiten und dritten Etappe soll die Innensanierung und damit die Nutzung für die Pfarrbevölkerung wieder ermöglicht werden. Als letzter Schritt werden die Fassade und der Außenbereich des Gebäudes erneuert.

Finanziert wird die Sanierung von der Diözese Linz, dem Stift Lambach, dem Bundesdenkmalamt, dem Land und der Gemeinde. Weiters können die Baukosten durch Robotleistungen und Geld- und Materialspenden verringert werden. Auch die Hilfe der Bevölkerung wird dabei dringend gebraucht.


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