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OFFENHAUSEN. „Otello darf nicht platzen“ ist eine der meistgespielten Komödien und das zurecht: die chaotische Situation im Provinztheater, in dem der Auftritt des besten Tenors seiner Zeit erwartet wird, aber im letzten Moment zu platzen droht, erzeugt helle Aufregung im Ensemble, um die Lage zu retten. - Das Stück kommt auch in Offenhausen gut an, wo die Premiere Anfang Juni ein voller Erfolg war. Neben Standing Ovations gab es zur Belohnung sogar den Amateurtheater Wanderpokal.

  1 / 3   Obmann Gerold Stögmüller übernimmt für Offenhausen stolz den Wanderpokal von der Obfrau des Theaterclubs Wartberg Angela Maurer (Foto: Kulturheimat Offenhausen)

In Offenhausen führte bei „Otello darf nicht platzen“ erstmals Andrea Schnitt Regie, sie dirigiert die Figuren bis in die kleinsten Details zu einer sehenswerten Aufführung, die Lust der achtköpfigen Schauspieltruppe am Spiel ist über die zwei unterhaltsamen Stunden durchgehend spürbar.

Liebevoll gestaltetes Bühnenbild

Die Verwandlung der Veranstaltungshalle zu einem gediegenen Theatersaal ist in Offenhausen ein jahrelanges Markenzeichen, die zweigeteilte Bühne wurde diesmal wieder zu einem echten Hingucker, bei dem man merkt, dass unter der Leitung von Renate Strasser viel Liebe hineingesteckt wurde.    

Ein tolles Ensemble

Herrlich anzuschauen: die beiden Hauptdarsteller im italienischen Slang: Amir Drinic als furchtbar leidender Tenor und Gerold Stögmüller als hoch motivierter Einspringer. Wolfgang Leitner gibt den strengen souveränen Theaterdirektor, der aber alle Hände voll zu tun hat, die hysterische Fangemeinde in seinem Ensemble (Birgit Renöckl, Renate Strasser, Kerstin Haslinger – und der Page Sepp Bichlmann) in Schach zu halten. Die mitgereiste Frau des Tenors (Sarah Moser) komplettiert das Chaos.

Insgesamt tragen etwa dreißig Leute zum Gelingen der Aufführungen bei, für das Publikum sichtbar sind meist nur die Darsteller. Der Erfolg gebührt aber der ganzen Gruppe.

Wanderpokal vom Amateurtheater Oberösterreich

Nach den Standing Ovations bei der Premiere war die Freude umso größer, als – zur Überraschung aller – Angela Maurer, die Obfrau des Theaterclubs Wartberg an der Krems, mit einer Abordnung auf die Bühne stieg und den Wanderpokal vom Amateurtheater Oberösterreich weiterreichte.

Obmann Gerold Stögmüller nahm den Pokal freudestrahlend entgegen: „Wir freuen uns sehr über diese besondere Auszeichnung und sind stolz, den Pokal bis zur nächsten Vergabe in unseren Reihen zu haben!“

„Otello darf nicht platzen“ ist noch zu sehen am 

Freitag, 12. und Samstag, 13. Juni, jeweils 19.30 Uhr sowie Samstag, 13. Juni auch 15 Uhr.

Freitag, 19. und Samstag, 20. Juni, jeweils 19.30 Uhr


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