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STADL-PAURA. Die Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft (MIVA) finanziert mehr Fahr­räder als Autos. Im Jahr 2014 waren es genau 1715. In diesem Jahr wird die Fahrradaktion weitergeführt. Im Mai geht es um fahrbare Untersätze für Ka­techisten in Uganda.

Vor dem Einsatz werden die Fahrräder noch gesegnet.
Vor dem Einsatz werden die Fahrräder noch gesegnet.
Mit den MIVA-Fahrrädern wer­den Katechisten unterstützt, das heißt: Menschen an der Basis, in den Dörfern. Menschen, die mit den anderen Dorfbewohnern Leben und Glauben teilen. Und die Armut auch. Wenn oft wo­chenlang kein Priester ins Dorf findet, halten Katechisten die Gemeinden am Leben. Sie orga­nisieren Wortgottesdienste und Taufen, stehen Sterbenden bei und unterrichten Religion. Kate­chisten erhalten für ihren Dienst kein Geld. Nicht, weil sie keines verdienen würden, sondern weil keines da ist. Ein Fahrrad kostet umgerechnet rund 100 Euro und ist für Katechisten in allen ihren Aufgaben eine wertvolle Hilfe. Wer die Aktion unterstützen will, alle Informationen gibt es unter www.miva.at