Der erste und letzte Welser Stattschreiber ist gefunden
WELS. Markus Köhle ist nicht nur einer der Pioniere in der österreichischen Poetry Slam Szene, sondern auch der erste und letzte Stattschreiber. Die Kulturinitiative Pro.Viele hat mittels Crowdfunding 7500 Euro zusammengebracht und die Jury hat sich für Köhle entschieden.

In der Jurybegründung schreiben Katharina Ruck, Stefan Sonntagbauer und Stefanie Sourlier, dass Köhles Texte durch Einfallsreichtum, Scharfsinn und Sprachwitz überzeugen. Für den Tiroler „sind fremde Orte Inspirationsquellen und wir sind uns sicher, dass er in Wels für sein aktuelles Projekt Poesiereprise Ideen und Impulse finden wird. Am 10. September wird der Stattschreiber in Wels seine Premiere haben. Dann wird Köhler drei Monate lang in der Messestadt leben, schreiben, mitleben und so weiter.
„Stadtschreiber kommt wieder, laut Stadt Wels“
Der Stattschreiber war die Antwort auf die Einstellung des Stadtschreibers. Nach Differenzen über Artikel der letzten Stadtschreiberin Stefanie Sourlier ist das Projekt seitens der Politik eingestellt worden. In der Presseaussendung heißt es aber nun: „Markus Köhle wird der letzte Stattschreiber sein, da seitens der Stadt Wels bereits zugesagt wurde, das Projekt „Welser Stadtschreiber“ wieder aufzunehmen. So bleibt die lebendige Auseinandersetzung mit der Stadt Wels, ihren Bewohner, ihrer Geschichte und Gegenwart gewährleistet“.


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