Marchtrenk drängt weiter auf den Ausbau der B1
MARCHTRENK. Auf der einen Seite der B1 wird gewunken und auf die Plakate aufmerksam gemacht. Die Autofahrer hupen zurück und oft geht auch der Daumen nach oben. Bürger machen wieder auf den dringend notwendigen Ausbau der B1 aufmerksam.

Mittendrin ist naturgemäß Bürgermeister Paul Mahr (SP). „Genug mit Warten. Jetzt den Ausbau starten, sagt eigentlich alles aus. Wir wollen so schnell als möglich eine moderne Lösung, die die nächsten 50 Jahre auch funktioniert“. Anrainer, die mitdemonstrieren, nicken dazu: „Durch die vielen Betriebsansiedelungen und Neuzugezogene steigert sich der Straßenverkehr permanent. Es wird immer schwieriger und gefährlicher, die B1 zu überqueren. So kann das nicht weitergehen“, so der einhellige Tenor.
Gute Gesprächsbasis mit Steinkellner
Bürgermeister Mahr betont die gute Gesprächsbasis mit FP-Infrastruktur-Landesrat Günter Steinkellner: „Er hat immer ein offenes Ohr für uns. Er ist sich auch des Problemes bewusst. Jedoch muss er wohl noch Altlasten seines Vorgängers aufarbeiten und so bekommt die B1 in Marchtrenk nicht die Wichtigkeit, die ihr eigentlich zusteht“. Mahr nimmt die Wirtschaft und damit auch LH-Stv. Michael Strugl (VP) in die Pflicht: „2016 sind in Marchtrenk 1000 Arbeitsplätze dazugekommen. Weitere Betriebe siedeln an oder stehen kurz davor. Es kann nicht im Interesse der Wirtschaft sein, dass die Straße nicht leistungsfähig genug ist“.
Klare Zuständigkeiten
Strugl ist sich der Problematik bewusst, aber „es gibt klare Zuständigkeiten und ich kann nicht einfach so in ein fremdes Ressort eingreifen. Dass es eine funktionierende Infrastruktur braucht, ist jedem klar, doch der zuständige Referent bin nicht ich“, spielt er den Ball an den Infrastruktur-Landesrat zurück.


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