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WELS. Es hört sich martialisch an, dass es bei einem Kinderfasching ein eigenes Waffenlager gegeben hat. Die Kids konnten dort ihre für die Kostüme benötigten Waffen abgeben und danach wieder abholen. Damit setzten die Kinderfreunde gemäß ihrer langjährigen Forderung gegen Kriegsspielzeug ein Zeichen.

Rund 50 Köpfe haupt- wie ehrenamtliche Mitarbeiter waren heuer im Einsatz, damit dieser Fasching für die Familien und Kinder ein unvergessliches Event wurde.

Rund 1000 Besucher strömten in die Stadthalle. Die 50 Mitarbeiter der Kinderfreunde leisteten ganz Arbeit, um einen vergnüglichen Nachmittag mit Tanz, Zaubershow, Liedern und viel Spaß vorzubereiten.

Zwei Neuerungen setzten die Mitarbeiter auch um. Eines davon war eben das Waffenlager: „“Wir wissen, dass zu einer Ritterrüstung ein Schwert gehört, ebenso zu einem Cowboy eine Pistole. Doch wir wissen auch, dass Krieg kein Spiel ist. Wir wollen keine Verbote aussprechen, sondern mit dem Waffenlager ein Angebot setzen, dass Kinder zu einem friedvolleren Spiel motiviert,“ erklärt Leslie Jäger, Geschäftsführerin der Kinderfreunde Wels-Hausruck. Die Kinder konnten ihre Waffe während des Festes verwahren und bekamen dafür, bei freiwilliger Abgabe ihrer Waffe von den Kinderfreunden eine Kleinigkeit.  

Der Kleinkindbereich war bereits im Vorjahr ein gut genütztes Angebot. Dieses Jahr wurde er auf doppelte Größe erweitert um vor allen den Ruhe- und Rückzugsbedürfnissen der jüngsten Gäste gerecht zu werden.


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