Maria Santner: beim Opernball lief "alles perfekt"
WIEN/WELS/SIPBACHZELL. Nur in Superlativen spricht Tanzschul-Betreiberin Maria Santner von dem Ball der Bälle, bei dem sie gemeinsam mit ihrem Bruder Christoph nicht nur die Eröffnung choreografieren, sondern als erste Frau in der Geschichte des Balls auch die Publikumsquadrille ansagen durfte.

„Es war von vorne bis hinten ein Hammer-Abend, alles hat perfekt geklappt“, erzählt sie von diesem einzigartigen Ereignis. Auch die zum ersten Mal gezeigte Hebefigur ist gut gegangen. Auf den Beinen waren die Santners bis um 4 Uhr früh und erst um 6 Uhr früh war man im Hotel.
Neben all den bewegenden Momenten war auch Santners Ballrobe etwas Besonderes. Das Kleid der Wiener Modeschöpferin Eva Poleschinski wog stolze zwölf Kilo. Für mehr Bewegungsfreiheit am späteren Ballabend wurde für Maria ein leichterer, aber nicht minder schöner Wechselrock geschneidert.
Welser Debütanten
Unter den 144 Paaren, die das Jungherren- und Jungdamenkomitee bildeten, waren auch welche aus dem Raum Wels.
In der neunten Reihe haben die 19-jährige Welserin Verena Hochreiter und ihr Freund Gregor Raggl aus Thalheim getanzt. Für die Schülerin (die auch als Tanzassistentin in der Tanzschule Santner arbeitet) und den Grundwehrdiener war es ein einzigartiges Erlebnis. „Es ist einfach unbeschreiblich. Die Oper ist so riesig und so viele Promis zu sehen, ist echt cool“, erzählt die Debütantin. Bis um 6 Uhr früh hat das Pärchen gefeiert.
Ebenfalls in der neunten Reihe tanzten die Thalheimerin Hanna Weber und ihr Tanzpartner Philipp Ensinger aus Buchkirchen. Die 19-Jährige und der 20-Jährige haben sich schon beworben, da stand noch gar nicht fest, dass ihre Tanzlehrer die Choreografie machen werden. „Es war für uns schon immer ein Traum, dabei zu sein und ein ganz besonderes Erlebnis“, erzählt die Studentin. Das Tanzpaar hat bis um 5 Uhr früh gefeiert.


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