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WELS. „Es gibt keine statistischen Ausreißer. Der Sonntag ist auch nicht wirklich ein Ruhetag, wenn man sich die Zahlen genauer ansieht“, meint Feuerwehr-Kommandant Franz Humer. 2.235 Einsätze sind ein „ganz normales Arbeitsjahr für uns“.

V.l.: Roland Weber (1. Kommandant-Stellvertreter), Franz Humer (Kommandant), FP-Feuerwehr-Referent Gerhard Kroiß und Markus Marehard (2. Kommandant-Stellvertreter). Foto: Nowak

Sein erster Stellvertreter, Roland Weber, ergänzt: „Wenn man sich  die letzten zehn Jahre so ansieht, liegen wir immer zwischen 2.100 und 2.400 Einsätzen im Jahr.“ Ein Trend lässt sich aber dann doch erkennen. Bei 160 Brandereignissen war die Feuerwehr Wels im Vorjahr im Einsatz. 79 davon entdeckte eine technische Brandmeldeanlage. Dieser Prozentsatz steigert sich von Jahr zu Jahr.

Weitere Zahlen

Über 200 Personen konnte die Feuerwehr Wels aus Notlagen befreien. 838 technische Hilfsdienste wurden abgeleistet. Die Nachwuchsarbeit funktioniert prächtig. Bei der Vollversammlung am kommenden Freitag, 22. März, werden sieben Jung-Feuerwehrler in den Aktiv-Stand hochgezogen. Derzeit werden bei der Feuerwehr-Jugend 23 Kids (18 Burschen und fünf Mädchen) betreut.

Die Zukunft

Der Leitstellenverbund mit Linz hat sich bestens bewährt. Die Feuertaufe bei den Sturm-Einsätzen hat gut funktioniert. Die Übersiedlung der Feuerwache Pernau wird gemeinsam auf politischer Ebene vorbereitet. „Der Standort in der Linzerstraße ist einfach am Lebensende angekommen.“ Es wird intensiv mit der Stadt diskutiert, das Bootshaus und die neue Wache Pernau zusammenzulegen. Ein möglicher Bau am Zentralen Betriebsgebäude des Magistrates im Industriegebiet wird geprüft.


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