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WELS. Mit einer besonders sympathischen Aktion arbeitet das Welser Streetwork-Team daran, seine Bekanntheit zu steigern und mit den Menschen ins Gespräch zu kommen: Ein Mal pro Monat wird auf der Businsel am Kaiser-Josef-Platz kostenlos Tee ausgeschenkt. Die nächste Gelegenheit zu einer Plauderei gibt es am Mittwoch, 10. April von 13 bis 15 Uhr.

Sozialreferentin Christa Raggl-Mühlberger schaut auch beim "Tee am KJ" vorbei und plaudert mit den Streetworkern Michael Shorty Kurz, Ralf Drack und Martin Linsmaier. Foto: Stadt Wels

Die Aktion richtet sich vor allem an jene Jugendlichen, die täglich aus allen Stadtteilen bei der Busdrehscheibe ankommen und abfahren und das Angebot von Streetwork womöglich (noch) nicht kennen. Aber auch mit Menschen anderer Altersgruppen ergeben sich immer wieder Gespräche zu unterschiedlichsten Themen: Etwa über das Leben in Wels, die Soziallandschaft, Ausbildung und Lehre oder auch persönliche Zukunftssorgen.

Unterschiedlichste Gesprächspartner

Nach dem Motto „Durch“s Reden kommen d“ Leit z“samm“ kommen bei den Unterhaltungen mit den Streetworkern auch unterschiedliche Personengruppen miteinander ins Gespräch und lernen sich dadurch besser kennen. Bisher fanden drei Termine statt. In den jeweils zwei Stunden ergaben sich auf diese Weise Kontakte mit rund 90 Personen.

Viele positive Rückmeldungen

Die Rückmeldungen waren durchwegs positiv und lauteten etwa: „Die Aktion ist für die Stimmung am KJ sehr wichtig. Danke, dass Streetwork das macht, es bringt sehr viel!“ oder „Eine total gute Aktion, es entsteht eine Kommunikation zwischen unterschiedlichen Gruppen und bringt viel für den Ort.“  

Streetwork gehört zur Dienststelle Sozialservice und Frauen. Die Mitarbeiter sind seit 25 Jahren Ansprechpersonen für Jugendliche und Erwachsene von zwölf bis 25 Jahren in allen Lebenslagen.

Auch Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger ist zufrieden mit dem Verlauf der Aktion: „Miteinander zu reden hilft oft, einander besser zu verstehen und somit Konflikten vorzubeugen. Darum ist es mir ein Anliegen, dass die unterschiedlichen Gruppen am Kaiser-Josef-Platz miteinander ins Gespräch kommen und auch den Streetworkern ihre Anliegen und Sorgen mitteilen können. Vielen Dank für diese tolle Aktion!“


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