Ordnungswache Skandal: Mitarbeiter entlassen
WELS. Die Stadt hat die Konsequenzen gezogen. Der Mitarbeiter der Ordnungswache, der auf einem Flohmarkt NNazidevotionalien verkauft, ist entlassen worden.

„Nachdem der Mitarbeiter den Vorfall in einem persönlichen Gespräch mit den Vorgesetzten zugegeben hat, sprach die Stadt Wels umgehend die Entlassung aus. Das Dienstverhältnis mit einer weiteren Mitarbeiterin der Ordnungswache, die in einem anonymen Schreiben an die Stadt Wels ebenfalls mit Vorwürfen konfrontiert wurde, wird aufgelöst“, heißt es in einer Pressaussendung. „Extremismus hat in Wels keinen Platz – schon gar nicht bei den städtischen Mitarbeitern“, erklärt der zuständige Referent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß (FP).
Vorwürfe, dass die FPÖ auf dem rechten Auge blind sei, weist Kroiß zurück: „“Klargestellt werden muss, dass die betroffenen Mitarbeiter bereits unter dem SP-Vorgänger-Bürgermeister aufgenommen worden sind und Bürgermeister Rabl mit diesen Personalentscheidungen nichts zu tun hatte. Auch ich bin über das Verhalten der Mitarbeiter entsetzt und verärgert“. Auch von einer Auflösung der Ordnungswache hält er nichts. Diese leiste gute Arbeit und wird von der Bevölkerung geschätzt.


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