Noch mehr Höhepunkte im Maximilian-Gedenkjahr
WELS. Bekanntlich feiert die Stadt heuer ein Maximilian-Gedenkjahr (Kaiser Maximilian I. starb 1519 in der Burg Wels). Neben der derzeit laufenden Sonderausstellung im Burgmuseum gibt es noch weitere Gedenk-Veranstaltungen und Aktivitäten.

Eine dieser Ideen für das Gedenkjahr ist die Maximilian-Gedenkmedaille, die der OÖ. Münzsammlerverein in Zusammenarbeit mit den Künstlern Anton und Thomas Pesendorfer und der Münze Österreich herausgebracht hat. Und da hatte man echte Profis als Partner. Thomas Pesendorfer leitete die Graveurabteilung der Münze Österreich und hat den Wiener Philharmoniker entworfen. Anton Pesendorfer führte den Medaillenverlag „Kunst und Form“.
Bei Münzbörse zu haben
Die Maximilian-Medaille wurde in einem aufwändigen Verfahren gefertigt und ist in Silber (patiniert oder Stempelglanz) oder Bronze erhältlich, es gibt jeweils eine Auflage von 999 Stück. Eine Goldmedaille wurde in kleiner Stückzahl aufgelegt und war auf Vorbestellung zu haben. Die Vorderseite zeigt Maximilian I. mit seinem Geburts- und Todesjahr (1459 bis 1519). Auf der Rückseite sind das Stadtwappen sowie das Logo und die Bestandsjahre es Münzsammlervereines zu sehen (1969 bis 2019).
Der Oberösterreichische Münzsammlerverein Wels feiert heuer sein 50-jähriges Bestehen und veranstaltet aus diesem Anlass am Samstag, 4. Mai (12.30 bis 16 Uhr) in der Stadthalle die International Welser Münzbörse, eine der besten Börsen Österreichs. An diesem Tag wird auch die neue Maximilian-Medaille zu kaufen sein. Kaufen kann man die außerdem Medaillen in der Burg, in den Minoriten und in der Wels Info.
Mittelalter-Impressionen und Konzert
Am Samstag, 25. Mai, steht die Innenstadt im Zeichen jenes Zeitalters, an dessen Ende Kaiser Maximilian I. regierte. Bei freiem Eintritt bietet die Schubertiade in der Burg vielfältige Mittelalter-Impressionen (15 Uhr). Es werden Fahnenschwinger, Trommler und Fanfarenbläser kommen. Außerdem gibt es mittelalterliches Handwerk zu bestaunen und Gerichte zu verkosten. Für die Musik sorgen der Chor NowaCanto und ein Nyckelharpa-Duett. Bei Schlechtwetter findet das Programm in und um die Minoriten statt.
Um 18.30 Uhr ist ein Umzug von der Burg in die Minoriten geplant. Ab 19.30 Uhr wird zum Festkonzert mit hochkarätigen Gästen in die Minoritenkirche geladen.
Der bekannte Countertenor Alois Mühlbacher wird zusammen mit Judith Graf und Michael Nowak Musik aus dem 15. und 16. Jahrhundert präsentieren. Ensembles spielen ausschließlich auf mittelalterlichen Instrumenten (Gamben, Fanfaren, Schüsselfideln). Die Rezitation übernehmen Franz Strasser und Gerald Giedenbacher, den Chorgesang NowaCanto. Die Choreographie stammt von Aleksander Novikov.
Karten: kartenverkauf@schubertiade-wels.vision oder 0677/620 230 74
Weiterhin Sonderausstellung
Im Stadtmuseum in der Burg Wels ist noch bis 27. Oktober die Sonderausstellung „Maximilian I. - Kaiser Reformer Mensch“ zu sehen. Details dazu und zum Rahmenprogramm, zum Gedenkjahr und zu Maximilian selbst gibt es unter www.wels.at/maximilian2019.


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