Roboter „Mark Junior“ und die „Cobra“ im Einsatz im AKW Zwentendorf
WELS. Das RoboRescueTeam der Fachhochschule konnte bei einem internationalen Bewerb überzeugen. Auf dem Atomkraftwerksgelände Zwentendorf übten die Teilnehmer realistische Szenarien.

Die Organisatoren der EnRicH (European Robotics Hackathon) stellten eine reale Test- und Evaluierungsumgebung in einem echten Kernkraftwerk zur Verfügung. Vorfälle, wie Fukushima, Majak oder Tschernobyl, sowie die Stilllegung und Demontage alter kerntechnischer Anlagen (zum Beispiel Sellafield, Asse oder Murmansk) haben gezeigt, dass der Einsatz von Robotertechnologie klare Vorteile hat. Deswegen ist dies mehr als ein Wettbewerb. Es gibt derzeit keine marktreifen Systeme, die solche Problemstellungen angehen. So ist dies ein Test unter realen Bedingungen. Während der EnRicH waren Strahlenquellen zu finden. Eine Aufgabe bestand drin, dessen Position so genau wie möglich in einer Karte des Kernkraftwerkes einzuzeichnen. Weiters musste radioaktives Material in einem von drei Rohren identifiziert werden und das zugehörige Ventil am Verteiler zugedreht werden.
Starke Partner
Das Team konnte beim Hackathon, bei dem auch einige Roboterfirmen teilgenommen haben, gerade in der Kategorie Manipulation überzeugen und durfte sich dabei zu den besten Teams zählen. Die Teammitglieder konnten selbst für die Weiterentwicklung der Robotersysteme sehr viel an Erfahrung an realen Szenarien gewinnen. Durch das Sponsoring des Intralogistik-Spezialisten TGW Logistics Group aus Marchtrenk konnte das Roboterteam der Fachhochschule wieder neu aufgebaut werden.


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