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THALHEIM. Die 16-jährige Veronika Aigner zählt mit ihrer Schwester Elisabeth als Guide im Para-Skirennsport zu den Besten der Welt. Die Handschuhmacherei Eska hat zur Unterstützung der Beiden einen bemerkenswerten Schritt gesetzt.

Eska-Prokuristin Heidi Pürstinger, Elisabeth Aigner, Carina Hochmeier ( Design & Marketing), Sophie Brunner (Design & Marketing) Foto: Eska

Drei von fünf Kindern der Familie Aigner sind stark sehbehindert. Ebenso deren Mutter, die deshalb in Frühpension gehen musste. Der Vater arbeitet nahezu rund um die Uhr, um die Familie finanziell über Wasser zu halten. Tochter Elisabeth kümmert sich aufopfernd um ihre Mutter und Geschwister und ist Guide von Schwester Veronika beim Para-Skirennsport. Zeit für einen Job bleibt ihr kaum. „Wir haben Elisabeth Aigner bei uns angestellt. Sie verdient etwas Geld dazu, ist versichert und kann Guide ihrer Schwester bleiben. Ich denke, dass wir damit das Leben der Familie Aigner etwas leichter machen“, soEska -Geschäftsführer Paul Loos. In der abgelaufenen Saison holte sich Aigner den Slalom-Weltcup und wurde sowohl im Riesentorlauf-, als auch im Gesamtweltcup Dritte. Großes Ziel ist die Teilnahme an den Paralympics 2022 in Peking.


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