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WELS. Die Sozialdemokraten starten eine Initiative für ein Verbot des kleinen Glücksspiels (zehn Euro Maximaleinsatz pro Spiel) in Oberösterreich. „Wels soll nicht länger Anziehungspunkt für Zocker und Glücksritter sein!“, sagt SPÖ-Fraktionschef Stefan Ganzert.

Stefan Ganzert: „Wels soll nicht länger Anziehungspunkt für Zocker und Glücksritter sein! Foto: Penninger

In Wien ist das kleine Glücksspiel, das vornehmlich an Automaten durchgeführt wird, schon verboten. In Oberösterreich hingegen ist es erlaubt. Für die Welser SPÖ ist es an der Zeit auch im Land das kleine Glücksspiel offiziell zu verbieten.

SPÖ-Fraktionsvorsitzender Stefan Ganzert forderte im Gemeinderat in einer „Aktuellen Stunde“ mehr Engagement  der Stadt Wels bei der Bekämpfung von Hinterhoflokalen mit Spielautomaten und von den anderen im  Gemeinderat vertretenen Parteien erwartet Ganzert mehr Unterstützung bei diesem Thema. Wels ist inzwischen zu einem berüchtigten „Glücksspiel-Hotspot“ in Oberösterreich geworden. Ganzert: Behörden und Stadt Wels bekommen das Problem einfach nicht in den Griff. Betreiber von illegalen Automaten sind immer einen Schritt voraus und nutzen mit ihren  Anwälten alle Rechtsmittel aus. Zuletzt hagelte es Beschwerden über eine Spielhölle neben dem von der „Welser Tafel“ betriebenen Sozialmarkt in der Neustadt. Rund um den Flotzingerplatz befinden sich besonders viele Wettbüros und Lokale mit Spielautomaten. Für Spielsüchtige ist das eine große Gefahr.


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