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WELS. So mancher Wirt ist schon für den 15. Mai, den Tag der gastronomischen Wiedergeburt, ausgebucht. Doch während die Vorbereitungen schon beginnen, fehlt es an Details. Dazu gehört beispielsweise, ob jetzt Stehtische benützt werden dürfen oder nicht.

So könnte der Gastgarten beim Café Hoffmann aussehen. Foto: Nowak
So könnte der Gastgarten beim Café Hoffmann aussehen. Foto: Nowak

Peter Hoffmann hat in seinem Gastgarten schon einmal das Aufstellen der Tische geübt: „Wir freuen uns auf jeden Fall, dass wir wieder aufsperren können. Aber weniger Tische bedeutet auch weniger Umsatz, so der Gastronom vom Stadtplatz. Die Öffnungszeiten (6 bis 23 Uhr) sind für ihn jetzt nicht das große Problem, denn sein Lokal schließt um 22 Uhr, aber für die Welser Szene ist dies aber ein großes Dilemma.

„Unser Hauptgeschäft“

Das gilt beispielsweise für Patrik Sorgan vom „Rewü“ in der Welser Hafergasse. „Unser Hauptgeschäft beginnt vor allem am Wochenende um diese Zeit. Diese Regelung ist für uns Nachtlokale nicht praktikabel. Aber wir versuchen das Beste aus der Situation zu machen“, sagt der Wirt. Voraussichtlich wird das Rewü nun sieben Tage die Woche geöffnet haben und bereits um 16 Uhr den Betrieb starten „Wir müssen noch abklären, ob wir die Stehtische nutzen dürfen oder nicht. Was uns auf jeden Fall positiv stimmt ist das Feedback unserer Gäste. Viele haben sich schon gemeldet, dass sie uns unterstützen wollen. Das freut uns“, hofft Sorgan das Beste.

Schwierige Situation

Oliver Hinterhölzl hat mehrere Lokale in der Stadt: „Was das Verdacht und das Saphir betrifft, müssen wir noch überlegen, ob wir aufsperren. Das Mocca am Ring wird auf jeden Fall aufmachen. Es ist eine schwierige Situation. Wir warten immer noch auf den genauen Wortlaut der Verordnung, wie Tische zu stellen sind, und so weiter“, wartet Hinterhölzl auf die Regelungen. Bei der Isola Bella wird es eine Neueröffnung, genauso wie beim Sassari, das Hinterhölzl vor wenigen Wochen übernommen hat: „Ob wir aber mit dem 15. Mai schon überall aufmachen können, wird sich kurzfristig entscheiden. Insgesamt erwarte ich schwere Zeiten in der Gastronomie in Wels, vor allem in der Abendgastronomie. Es gibt einfach zu viele Lokale“.

Eines wird aber mit Sicherheit nicht mehr aufsperren. Das „Frieda“ in der Gortana-Passage hat den Betrieb eingestellt. Karin Ehrnleitner und ihr Team konzentrieren sich voll auf die Kellnerei in der Traungasse.

Ansturm erwartet

Bei den vielen Gastgärten ist aber schon die Reservierungswut der Gäste ausgebrochen. So mancher Wirt ist für den 15. Mai bereits ausgebucht.


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