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WELS. In Zeiten von sozialer Distanz und Homeschooling starteten zwei Welser Religionslehrerinnen im April ein ökumenisches Kunstprojekt.

Richtig kreativ wurden die Volksschüler bei der Gestaltung ihrer Beiträge. Trotz der räumlichen Distanz entstand ein Miteinander. Foto: Schlager-Weidinger

Auf Initiative von Rosina Schlager-Weidinger und unter der Mitwirkung ihrer evangelischen Kollegin Barbara Petersen wurden 177 Schüler der VS3 und VS7 zur Mitwirkung eingeladen. „Da unsere Gegenwart von Angst, Unsicherheit und Isolation geprägt ist, sollte ein kreativer und ermutigender Kontrapunkt gesetzt werden“, erklärt Schlager-Weidinger.

Ökumenischer „Religionsunterricht“

Aus diesem Grund fand zunächst eine telefonische Kontaktaufnahme mit jedem einzelnen statt und jeder wurde gebeten, ein konkretes Wort in kreativer Weise lesbar zu machen und sich mit diesem Wort fotografieren zu lassen.

„Mit dir hab ich keine Angst“

In einer Collage aneinandergereiht ergeben diese Wörter einen hilfreichen Satz aus der Bibel. „Es ist beeindruckend, wie vielfältig die Umsetzung erfolgte und trotz der räumlichen Trennung ein Miteinander möglich wurde. Insgesamt entstanden zwölf Collagen, in denen Botschaften der Bibel als stärkendes Angebot dargestellt wurden“, freut sich Initiatorin Schlager-Weidinger über die positive Resonanz.


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