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WELS. Vier Studierende des Welser FH OÖ Studiengangs Agrartechnologie und -management gewinnen den internationalen Ideenwettbewerb „Bodenschmiede“ in Berlin.

  1 / 3   Sebastian Kammermeier, Matthäus Fischer, Johannes Pillgrab und Michael Söllinger bauten Wintergerste und Soja gleichzeitig an. Foto: FHOÖ

Ziel des Wettbewerbes ist es, nachhaltige Lösungen für die Zukunft des Ackerbaus zu finden und umzusetzen. Sebastian Kammermeier, Matthäus Fischer, Johannes Pillgrab und Michael Söllinger bauten dafür Wintergerste und Soja gleichzeitig an.

Versuchsfläche in Steinhaus 

Das Konzept des gezielten Mischanbaus „Relay Intercropping“ haben die Agrar-Studenten unter Anleitung von FH-Lektor Martin Ziegelbäck auf einer Versuchsfläche in Steinhaus getestet. „Dabei werden zwei oder mehr Kulturen auf demselben Feld angebaut. Sie werden aber nicht unbedingt gleichzeitig gesät oder geerntet“, erklärt Kammermeier, dass die Studenten derzeit noch innovative Sä- und Erntetechnik weiterentwickeln.

Viele Vorteile

„In einem Versuch haben wir Soja als Sommerung in einen bestehenden Bestand Wintergerste eingesät. Die Doppelbelegung führte unter anderem zu höheren Naturalerträgen, besserer Stickstoffversorgung des Bodens und mehr Biodiversität“, berichtet Fischer weiter.

Verbessertes Bodenleben

„Dieses Ackerbausystem hat viele Vorteile: Es führt zu einer höheren Stickstoffversorgung des Bodens und verringert so den Düngeeinsatz, es erfolgt besserer Humusaufbau durch mehr anfallende Biomasse, die Produktivität pro Quadratmeter ist höher, die Erosionsgefahr der Böden ist durch längere Bodenbedeckung geringer und die gesamte Biodiversität verbessert das Bodenleben und stärkt die Pflanzen“, freut sich Studiengangsleiterin Claudia Probst.


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