Bauernfunktionäre fordern auf, die Ressource Boden zu schützen
WELS-LAND. Dass es die Bauern sind, die die Landschaft pflegen und hochwertige Lebensmittel produzieren, darauf machen Bezirksbauernkammer-Obmann Leopold Keferböck und die Vorsitzende des Bäuerinnenbeirates, Margit Ziegelbäck, anlässlich des sogenannten Welttag des Bodens (5. Dezember) aufmerksam. Ausgerechnet an diesem Tag sind beide Funktionäre genau 100 Tage in ihren Ämtern.

Jeder fünfte Arbeitsplatz hat mit Landwirtschaft zu tun
„Die umweltgerechte und nachhaltige Bewirtschaftung unserer Böden ist nicht nur eine gesetzliche, sondern vor allem eine der ureigensten Verpflichtungen von uns Bäuerinnen und Bauern“, ist der neue Bezirksbauernkammerobmann Leopold Keferböck überzeugt. „Landwirtschaft ist Wirtschaft am Land. Jeder fünfte Arbeitsplatz im Land hängt direkt oder indirekt mit der bäuerlichen Arbeit zusammen. Das sollte allen Konsumenten beim Griff ins Supermarktregal bewusst sein. Nur beim Kauf österreichischer Lebensmittel, die zum Beispiel durch das AMA-Gütesiegel gekennzeichnet sind, sichert man auch Arbeitsplätze im eigenen Land“, fügt Keferböck hinzu.
Die Ressource Boden ist eine begrenzte, leider auch eine immer weniger werdende. Um das Verlangen nach immer mehr Mobilität, Wirtschaftswachstum und Wohlstand in unserer Gesellschaft stillen zu können, werden täglich Flächen für immer versiegelt – eine besorgniserregende Entwicklung, wie die Kammerfunktionäre bewusst machen wollen.


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