Osthilfe Eberstalzell hat auch 2020 enorm geholfen
EBERSTALZELL. Die Pfarrcaritas Osthilfe konnte im Vorjahr trotz Lockdown das ganz Jahr über Hilfstransporte durchführen. Zwischen 3. Jänner und 31. Dezember wurden 152 Tonnen Hilfsgüter für 56 Hilfstransporte nach Albanien, Bulgarien, Ukraine, Slowakei, Rumänien, Griechenland, Kroatien, Namibia und Tansania verladen.

Zu den Hilfsmitteln gehörten über 3.000 Karton Kleidung, 600 Fahrräder, 900 Stück medizinische Hilfsmittel wie Rollstühle oder Krankenbetten, über 450 Schulmöbel aus Eberstalzell und Salzburg, 50 Stockbetten von der Berufsschule Linz, die Möbel einer Arztpraxis, die Möbel vom evangelischen Pfarrheim Vöcklabruck und die Einrichtung von Gasthäusern in Pinsdorf und Hinterstoder. „Wir sind dankbar, dass wir diese Hilfsmittel vor der Verschrottung retten konnten und einer neuen Benutzung zuführen durften“, sagt Johann Pramhaas, ein Mitarbeiter der Pfarrcaritas Osthilfe.
Für die direkte Hilfe wird mit der Organisation Asociatia Suvletul Transilvaniei zusammengearbeitet. Wenn Transporter am Rückweg aus Portugal, Frankreich oder Deutschland nach Rumänien noch Ladekapazität frei haben, laden sie in Eberstalzell medizinische Hilfsmittel und bringen diese ins Lager in Oradea.
18 Hilfstransporte (78 Tonnen an Haushaltsgegenständen und medizinischen Hilfsmitteln) wurden auch von der Organisation „Nachfolger Jesus“ aus Wien nach Rumänien, Ukraine, Namibia und nach Tansania transportiert. Auch die Caritas Alba Julia und Caritas Blaj (Rumänien) freuen sich, wenn sie Hilfsmittel aus Eberstalzell bekommen.


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