Straßenverkehr: Verstärkte Kontrollen an den vielen Hotspots in der Region Wels
WELS/WELS-LAND. Wenn die Sommerreifen montiert sind, dann müssen sie wohl getestet werden. Anders kann man sich die Vielzahl an Burn-outs, Drifts und Straßenrennen in der Region nicht erklären. Die Polizei wird wieder einmal verstärkt kontrollieren.

In Wels ist die Salzburgerstraße das beliebte Ziel, um seinen Boliden auszutesten. „Vor kurzem erwischten wir wieder einen Lenker mit 103 km/h anstatt der erlaubten 50 Stundenkilometer. Bei weitem kein Einzelfall“, konstatiert Chefinspektor Andreas Weidinger. Ein fix stehendes Radar beim Sternhochhaus ist in Planung. Es fehlen noch letzte Details. Auch werden die Kollegen mit der Laserpistole vermehrt im Einsatz stehen. Die Einfahrtssituation in das Messegelände wird ebenfalls wieder verändert, damit es die Drift-Szene nicht so leicht hat, auf das Areal zu kommen. Man kenne die Hotspots in der Region, hinke aber auch oft hinterher. Denn die Szene ist gut vernetzt: „Wenn Kontrollen stattfinden, dann wird über soziale Medien schnell gewarnt“, meint Weidinger. Ein Trend ist ihm in den letzten Wochen vermehrt aufgefallen: „Auffallend ist, wie viele durch Drogen beeinträchtigte Lenker wir derzeit erwischen“, so der Chefinspektor. Das passt auch zu der Meldung vom Wochenende: Die Autobahnpolizei Wels hat am Wochenende insgesamt sieben Lenker aus dem Verkehr gezogen, die unter Drogeneinfluss am Steuer saßen. Sie waren durch unkontrollierte Fahrweise aufgefallen.
Seitens des Bezirkskommandos Wels Land sieht man die Lage ähnlich. An den Hotspots entlang der B1 wird es verstärkt Kontrollen geben. Der Prüfzug des Landes wird ebenfalls immer wieder beigezogen, um die Tuner und ihre illegalen Aufbauten aus dem Verkehr zu ziehen. Durch punktgenaue Maßnahmen sollen rücksichtslose und verantwortungslose Lenker und auch Motorradfahrer zum Schutz der übrigen Verkehrsteilnehmer aus dem Verkehr gezogen werden.


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