Dringender Appell: „Eine Ausreisekontrolle für Wels muss unbedingt verhindert werden!“
WELS. In Oberösterreich sinken die Fallzahlen der positiv getesteten Personen, nur in der Messestadt nicht. Es droht zu Wochenbeginn eine Ausreisekontrolle, wie vor wenigen Wochen im Bezirk Braunau: „„Eine Ausreisekontrolle für Wels muss unbedingt verhindert werden“, sendet FP-Bürgermeister Andreas Rabl aus.

„Dies hätte massive wirtschaftliche Folgen und würde auch das Image der Stadt schwer belasten“, meint der Bürgermeister. SP-Vizebürgermeisterin Silvia Huber (Gesundheitsreferentin) legt nach: „Nur mit der Einhaltung der Schutzmaßnahmen schaffen wir es, die Fallzahlen in den Griff zu bekommen. Bitte halten Sie auch im Tiergarten und den Parks den Mindestabstand ein und tragen Sie eine FFP2-Maske.“
Das gute Wetter am Wochenende wirft seine Schatten voraus. Es werden Menschenansammlungen an der Traun, in der Innenstadt und in den Parkanlagen befürchtet. Die Polizei ist deshalb angehalten, verstärkt Kontrollen durchzuführen und Menschenansammlungen rasch aufzulösen. Zudem werden bei Verstößen Anzeigen und Geldstrafen verhängt, heißt es seitens der Stadt.
Donnerstag, 22. April, Stand 12 Uhr
Aktuell verzeichnet die Stadt 288 positive Fälle, darüber hinaus sind 250 Kontaktpersonen zusätzlich in Quarantäne. Mit Stand Donnerstag, 22. April liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Wels bei 304,1 hochgerechnet auf 100.000 Einwohner. Die hohe Zahl an Neuinfektionen wird auf einen Cluster in einem Welser Unternehmen zurückgeführt. Bürgermeister Rabl und Gesundheitsreferentin Huber appellieren deshalb an die Welser Bevölkerung, sich dringend an alle Sicherheitsvorkehrungen zu halten: Vor allem an den Zwei-Meter-Abstand und an das Tragen von FFP2-Schutzmasken, um die drohende 400er-Marke noch abzuwenden. Darüber hinaus sollen die Menschen die umfangreichen Testmöglichkeiten in Anspruch nehmen.


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