"Väter sind echte Supermänner"
WELS/KRENGLBACH. Nach einigen Jahren künstlerischer Pause hat der gebürtige Welser Chris Max die Liebe zur Musik wiederentdeckt und zwei Songs veröffentlicht.

Zu Beginn der 90er war Nirvana eine der bekanntesten Bands weltweit. Ihre Songs haben auch Chris Max dazu animiert, selber Musik zu machen. 1992 kaufte sich der damals 14-Jährige vom ersten Weihnachtsgeld eine Gitarre und begann, sich selbst das Spielen beizubringen.
Nach drei Monaten im Eck
„Mein Vater meinte damals, dass die Gitarre in spätestens drei Monaten im Eck steht. Dieser Satz hat mich zusätzlich motiviert und so begann ich, täglich zu üben“, berichtet der Musiker, der vor einigen Jahren seinen Lebensmittelpunkt ins Innviertel verlegt hat. Anfangs spielte er noch Songs nach, doch relativ schnell begann der 43-Jährige, der in Krenglbach arbeitet, eigene Melodien zu komponieren. „Ich wollte eigene Musik machen und nicht nur Lieder nachspielen. Und das, obwohl ich keine Noten lesen und schreiben kann.“ In den darauffolgenden Jahren gründete er seine erste Band und nahm sogar an der TV-Show Starmania teil. „Ich habe es unter die ersten 100 geschafft und bin kurz vor den Live-Shows rausgeflogen. Es war eine tolle Erfahrung, die ich nicht missen möchte“, erzählt Chris.
In Pandemie wieder mit Musik begonnen
Bei Starmania lernte er auch einen ehemaligen Produzenten von Falco kennen und überlegte kurz, eine Musiker-Karriere hinzulegen. „Um im Musikgeschäft erfolgreich zu sein, brauchst du aber auch viel Glück. Am Ende hat es nicht geklappt. Ich bin deswegen aber nicht traurig“, meint Chris, der mit Beginn der Corona-Pandemie wieder zu musizieren begann. „Musik gibt mir Energie und ist gut für die Seele. Gerade in der aktuellen Situation.“ Seine ersten zwei veröffentlichten Songs nach der künstlerischen Pause heißen „Voices“ und „Superma(e)n“. „Von der Musik bis hin zur Gesangsmelodie stammt alles von mir“, so Chris. Besonders stolz ist der Künstler auf „Superma(e)n“: „Mein Sohn hat mich zu diesem Song inspiriert. Es ist eine Hymne an alle Väter, denn für mich sind sie alle Supermänner!“


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