Seniorenbund OÖ fordert einen Vertreter in jedem Gemeinderat
WELS/WELS-LAND/OÖ. Noch nie waren so viele Senioren wahlberechtigt wie in diesem Herbst. Deshalb hat der Seniorenbund eine klare Forderung für die Gemeinderatswahlen.

„Wir wollen in allen Gemeinden als Seniorenbund auf der ÖVP-Liste kandidieren, mindestens mit einem Kandidaten an wählbarer Stelle,“ das ist die klare Forderung die Seniorenbund-Landesobmann Josef Pühringer bei seinem Besuch in Wels bekräftigt. Der Anteil der Generation 60+ am Gesamtwählerpotential war noch nie groß. Rund 31.300 über 60-jährige Bürger aus Wels-Stadt und Wels-Land werden wahlberechtigt sein. In Wels sind 36 Prozent der Wahlberechtigten älter als 60 Jahre alt, in Wels-Land 31 Prozent. Dazu kommt, dass die Wahlbeteiligung bei der Generation 60+ meist höher ist.
„Der Seniorenbund verfügt über genügend aktive und engagierte Kandidaten“, fügt der ehemalige Landeshauptmann hinzu. Aus seiner Sicht ist ein neuer Blick auf die Senioren wichtig: „sie wollen aktiv mitgestalten und mitbestimmen“.
Ja, es gibt auch die Hochbetagten. Aber es gibt auch die Senioren, die aktiv und agil sind und einen enormen Beitrag für die Gesellschaft leisten und mit Erfahrung in den politischen Gremien Vieles bewegen können, fügt Pühringer hinzu.
Vorfreude auf persönliche Treffen
Währenddessen laufen auch die Vorbereitungen um die zahlreichen gemeinsamen Aktivitäten des Seniorenbundes wieder aufnehmen zu können. „Wir freuen uns sehr auf gemeinsame Aktivitäten und Zusammenkünfte“, sagt der Bezirksobmann von Wels-Stadt, Bernhard Lehner: „Unsere Mitglieder sehnen sich danach“.
„Viele Senioren leben alleine“, weiß der Bezirksobmann von Wels-Land, Franz Traunmüller. Die Zusammenkünfte im Seniorenbund seien ein wertvolles Mittel im Kampf gegen die Einsamkeit.
„Die Zahl der geimpften Personen steigt auch bei uns in Wels-Land täglich an, deshalb hoffen wird, dass wir bald wieder unsere geplanten Aktivitäten und Ausflüge durchführen können. Damit möchten wir einen Beitrag zum Neustart des sozialen Lebens der Senioren leisten“, fügt Traunmüller hinzu.
Beratungsoffensive wird gestartet
Einen Schwerpunkt wird man im Mai bei der Beratung setzen. Um den Sprung in die Pension bestmöglich zu meistern und sich beim Steuerausgleich bares Geld zurückholen zu können, bietet der OÖ. Seniorenbund gemeinsam mit dem ÖAAB im Mai eine Beratungsreihe quer durch das ganze Land an. auch in der Region Wels gibt es Beratungstage - zum Beispiel in Wels, Marchtrenk oder Fischlham.
Nähere Auskünfte zu den Terminen gibt es in der Landesgeschäftsstelle (0732/775 311 oder office@ooe-seniorenbund.at).


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