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THALHEIM/WIEN. „Corona war und ist für viele schwierig, aber für mich war es die beste Zeit, weil alle daheim waren und Zeit hatten, Musik zu hören“, weiß Clemens Gumpoldsberger, dass sein Erfolg im vergangenen Jahr zu einem Teil auch den Lockdowns geschuldet ist.

Clemens Gumpoldsberger macht Indie-Pop und tanzbaren Bandsound. (Foto: Velar Prana)
Clemens Gumpoldsberger macht Indie-Pop und tanzbaren Bandsound. (Foto: Velar Prana)

Der 24-jährige Thalheimer studiert an der Wirtschaftsuni in Wien und war vergangenes Jahr mit seinem Projekt „Velar Prana“ und der Nummer „Turn the ligths down“ zwei Wochen lang auf Platz Eins der FM4-Charts und Platz Fünf in den Jahrescharts.

Vorfreude auf Konzerte

Diese Woche erscheint seine nächste Single. „Headlights“. „Ich vermisse Festivals und Konzerte sehr. Sie sind meine größte Inspiration“, erzählt Gumpoldsberger der als Kind Bratsche und Schlagzeug spielte. „So das Gefühl, wenn man auf das Gelände kommt, die Musik schon hört und die Lichter sehen kann, das soll Headlights ausdrücken“, beschreibt der junge Musikproduzent. Begonnen hat Gumpoldsberger seine Karriere als DJ Supreme C. „Ich hab in Clubs in Wels und Linz und auf Maturabällen aufgelegt“, erzählt der 24-Jährige. „Irgendwann wollte ich nicht mehr nur stundenlang auflegen, sondern selber Musik machen“, erklärt er die Entstehung von „Velar Prana“ 2018. „Es gibt keine Story zu dem Namen. Ich wollte nur einfach etwas, wo man nicht gleich hört, dass ich ein Österreicher bin. Irgendwann waren diese beiden Wörter in meinem Kopf und es hat gepasst“, gesteht Gumpoldsberger, dass „Velar Prana“ keine Bedeutung hat.

Der Hit war ein Türöffner

Bedeutung hat hingegen seine Musik. „Turn the Lights down“ war ein Türöffner. Neue Leute fragen, ob ich etwas für sie produzieren oder mit ihnen Musik machen kann, andere Radiosender klopfen an“, versucht Gumpoldsberger am Ball zu bleiben und veröffentlicht regelmäßig. Denn ein Traum wäre es schon, Konzerte in unterschiedlichen Städten zu spielen und mit etablierten Namen zu arbeiten. „Wenn es irgendwie funktioniert, wäre es cool!“


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