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WELS. 62 Projekte aus ganz Oberösterreich wurden beim Kinderschutzpreis 2021 eingereicht. Sieben wurden ausgezeichnet, darunter auch der Kinderhort Vogelweide für sein Projekt „er-MUTIG-en“.

Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer (l.) und Christine Winkler-Kirchberger von der KJH (r.) übergaben den Preis an die Vertreter des Vogelweider Horts. (Foto: Land OÖ/Stinglmayr)

In drei Gruppen des Horts haben sich Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren in unterschiedlichen Projektarbeiten mit dem Thema Mut befasst. In Gruppe 1 sammelten die Kinder unter dem Motto „Mir geht‘s nicht gut – das macht mir wieder Mut“ aufbauende Botschaften und viele Ideen, wie man sich zuhause beschäftigen kann. Daraus wurden Mutmach-Pakete geschnürt und an Kinder versendet, die daheim in Quarantäne waren. Eine Schachtel voll mit Kraftkuscheltieren unterstützte die Gruppe 4 bei ihrem Projekt „Heute bin ich mutig“. Aus der Perspektive der Stofftiere konnten die Kinder über ihre Erlebnisse berichten. Bedrückende Erfahrungen wurden gemeinsam in Mutgeschichten umgewandelt, indem die anderen Kinder Lösungsvorschläge für die jeweilige Situation suchten. In der Gruppe 5 reflektierten die Kinder unter dem Titel „Mutig wie ein Löwe“ die eigenen Emotionen. Auch eine Gefühlsuhr kam zum Einsatz und außerdem wurden das Neinsagen und Hilfeholen geübt.

Kinder mit in Jury

Der Liberto wird mit 1.500 Euro prämiert und alle zwei Jahre vom Sozialressort des Landes OÖ sowie der Kinder- und Jugendanwaltschaft (KiJA) verliehen. In der Jury saßen neben Vertretern der Kinder- und Jugendhilfe (KJH), der KiJA, der Bezirkshauptmannschaft Steyr-Land auch Kinder und Jugendliche.


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