Ein Viertel der Kinder scheiterten an der Welser Radfahrprüfung
WELS. 549 Volksschulkinder traten zur Fahrradprüfung an. 54 Schüler traten gar nicht an und 117 sind durchgefallen. Der Ruf nach einem Verkehrssicherheitsgarten, wie es vor vielen Jahren beim Lokalbahnhof gegeben hat, wird wieder laut.

Der Friedenspark in der Gartenstadt beherbergt auch eine Verkehrsfläche zum Üben. Die Parteien sind sich einig, dass hier einiges adaptiert werden muss: „Viele wissen gar nicht, dass es in dem Friedenspark diese Möglichkeit gibt. Da müssen wir mehr darauf hinweisen. Aber hier können wir kurzfristig etwas machen. Verkehrszeichen, Übungsampeln und so weiter kann man durchaus aufstellen“, stellt SP-Verkehrsstadtrat Klaus Schinninger fest. Den Stein ins Rollen brachte ÖVP-Spitzenkandidat Andreas Weidinger. Im Brotberuf ist er Polizist und war bei der Prüfung dabei: „Sehr viele Eltern üben nicht mit ihren Kindern das Radfahren. Einige können auch gar nicht Radfahren oder haben sich Räder für die Prüfung ausgeborgt. Immer wieder stellen wir auch fest, dass Kinder beim Handzeichen geben Rechts und Links verwechseln. So können die Beamten der Polizei die Schüler leider nicht durchlassen. Das wäre zu gefährlich und kann sehr gefährliche Folgen haben“. Für die durchgefallenen Schüler will man nach den Sommerferien eine Nachprüfung organisieren.
Bitte auch benützen
Bei den Rückmeldungen tauchte immer wieder auf, dass Kinder keine Räder haben und so nicht üben können. Es gibt jedoch auch Eltern, die nicht üben wollen: „Wenn es eben zu einem Ausbau im Friedenspark kommt, dann appelliere ich an die Eltern diese Möglichkeit auch zu nützen“, fordert Schinninger die Eltern zu mehr Engagement auf. Das stößt auch bei Weidinger auf Applaus. Der kann sich durchaus auch temporäre Lösungen im Messegelände vorstellen. Auf jeden Fall kommt Bewegung in die Causa Radsicherheit.


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