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Der Blick beim Welios ist nach vorne gerichtet: Die Strategie wird gerade erarbeitet

Gerald Nowak, 05.07.2021 11:45

WELS. Heiß umfehdet, wild umstritten waren die ersten Welios-Jahre. In der letzten Zeit ist es nicht nur wegen der Corona-Pandemie ruhig geworden. Mit dem zehnten Geburtstag plus den Lockerungen meldet sich das Science Center zurück.

Prominente Aufschneider der Welios-Geburtstagstorte(n) (Foto: welios)
Prominente Aufschneider der Welios-Geburtstagstorte(n) (Foto: welios)

Die Einen lieben es und für die Anderen ist und bleibt es ein Hassobjekt. Von den erwarteten 250.000 Besuchern pro Jahr ist man weit entfernt. Gerade diese Zahl hat in den ersten Jahren zu viel Spott geführt. In Wels sind solche Anwandlungen nichts Neues. Mittlerweile ist auch das vorbei: „Wir haben uns einen Namen gemacht und wir sind immer noch das einzige Science Center in Österreich“, sagt Geschäftsführer Michael Holl. Sein Blick ist nach vorne gerichtet. Mit Experten aus Wirtschaft und Bildung wird gerade an einer Strategie gearbeitet. Die Stoßrichtung ist klar: „Es geht ganz klar in Richtung MINT-Themen“, ist Holl überzeugt. MINT steht als Sammelbegriff für die Ausbildungsfelder Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. „Wir werden dem Eigentümer nach dem Sommer Vorschläge präsentieren. Wir werden ein Science Center bleiben, aber wir werden uns weiter öffnen“, verspricht der Geschäftsführer. Ein weiterer Lockdown wäre fatal.

Für Bürgermeister Andreas Rabl (FP) gehört das Welios zu Wels: „Wir werden aber auch weiter um mehr Unterstützung seitens des Landes und des Bundes kämpfen.“ Auch von den anderen politischen Parteien ist Zustimmung zu erwarten. Das Welios soll sich weiter für die Jugend öffnen und so Begeisterung für Wissenschaft und Technik wecken, also die wichtigen Zukunftsthemen.

 


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