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WELS. „Unser Konzept ist auf 2G ausgelegt. Mehr geht nicht. Wenn es einen Lockdown gibt, dann kann sowieso nichts stattfinden“, sagt WelsMarketing- Direktor Peter Jungreithmair bei der Präsentation der Welser Weihnachtswelt, die am 19. November startet.

Es wird schon fleißig aufgebaut. Foto: Tips (Foto: Tips)
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Die Vorbereitungen werden weitergeführt. Die Verantwortlichen haben sich entschlossen, die Weihnachtswelt durchzuziehen: „Wir versuchen es“, verspricht Bürgermeister Andreas Rabl. Wenn es regional oder bundesweit einen Lockdown gibt, dann muss sowieso gesperrt werden. Fakt ist, dass der Handel in der Innenstadt die Weihnachtswelt als Frequenzbringer braucht. Der neue Wirtschaftsstadtrat Martin Oberndorfer (VP): „Die Weihnachtswelt bietet für Familien die perfekte Möglichkeit rauszukommen und im Freien etwas zu erleben“. Deswegen sind sich auch alle Verantwortlichen einig, dass die Innenstadt festlich beleuchtet werden muss, um auch hier für Besucher attraktiv zu sein. Der Lichterpfad im Pollheimerpark wird auf jeden Fall aufgebaut. Diese neue Einrichtung besteht aus 70 Kilometern Lichterketten, 100.000 Kristallen und 14 beleuchteten Großfiguren.

Finanzieller Schutzschirm 

Die Beschicker werden wirtschaftlich abgesichert. Bei Verschärfungen entfallen die Standgebühren. Im Falle eines Lockdowns liegt der wirtschaftliche Abgang bei rund 100.000 Euro: „Ich kann aber nur betonen, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen und die Bereitschaft sehr hoch ist, die Weihnachtswelt zu machen“, lobt Jungreithmair.

Schutzengel-Konzept 

Neu ist der Familienbereich am Minoritenplatz, wo es Kontrollen geben wird. Das große Kinderkarussell und der Kinderzug werden übersiedeln. Dazu kommt auch die Steiner-Bratwursthütte. Die Bergweihnacht am Stadtplatz bleibt, ebenso der Gösser Biergarten-Advent. Veranstaltungen wird es maximal nur kleine geben. Mit einem Schutzengel-Zertifikat wird für die Besucher größtmögliche Sicherheit geboten. Dazu gehören Desinfektionsmittel mit Zimtgeruch und durch Plexiglas abgeschirmtes Personal. Wer etwas konsumieren will, muss wie in der Gastro einen 3G bis 2G Nachweis vorlegen, je nach aktueller Regelung. Entsprechende Bänder gibt es im Büro des Tourismusverbandes und bei einigen Hütten auf dem gesamten Areal sowie nach Kontrolle bei den Ständen selbst.


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