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SATTLEDT/THALHEIM. „Landwirtschaft zum Anfassen“ – unter diesem Motto machen die Sattledter und Thalheimer Landwirtinnen und Bauern schon Jahre viele Aktivitäten mit den Volksschulkindern. Jetzt gibt es dafür ganz offiziell die HofAckerdemie.

  1 / 2   Die Thalheimer Anbieterinnen von „Schule am Bauernhof“ stellten gemeinsam mit Ortsbauernobmann Franz Schmidhuber und Ortsbäuerin Gabriele Bergmair VS-Direktorin Doris Demmel ihr Programm vor, das von Äpfel über Himbeeren bis zu Schweinen reicht. (Foto: privat)

„Jedes Jahr besuchen wir die Klassen, seien es die 1. Klassen mit der Schultüte, die 2. Klassen zum Thema Brot, die 3. Klassen mit den Kartoffelpyramiden und als Höhepunkt der Besuch der 4. Klassen auf einem Bauernhof“, erzählt Sattledts Ortsbäuerin Petra Wimmer. Da es in den letzten Jahren immer wichtiger geworden ist, Aufklärung über die Arbeit der Landwirte zu machen, entstand heuer auf Bezirksebene die HofAckerdemie. Die Unterlagen enthalten Informationen über Seminarbäuerinnen, Schule am Bauernhof-Betriebe und nicht zuletzt Informationsquellen über die Landwirtschaft zum Nachlesen für die Lehrer. Den Bauern ist es ein großes Anliegen, den Kindern die reale Landwirtschaft wieder näher zu bringen. „Reden wir über Landwirtschaft, denn wenn wir Bäuerinnen und Bauern es nicht tun, wer dann?“, so Wimmer.

Schule am Bauernhof

In Thalheim tun das vier Bäuerinnen mit ihrer „Schule am Bauernhof“. Es gibt Programme zu Bienen, Schweinen, Kartoffeln, Himbeeren und Ackerbau. Die Welt des Apfelsafts wird entdeckt, der Weg vom Korn zum Brot verfolgt, Kräuterdetektive sind unterwegs und der Schatz des Bauernhofes wird gesucht. Weil die Gemeinde die Kosten für den Bus übernimmt, wo nicht gegangen werden kann, wird das Angebot gerne angenommen und viele Kinder können somit einen Bauernhof hautnah erleben, in Kontakt mit Tieren treten und erforschen, wo Lebensmittel tatsächlich herkommen.


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